Jahr: 2017

Fokus

4 Schritte zum Fokus – womit willst du das nächste Jahr verbringen?

Es ist wieder soweit, der Jahreswechsel steht an. In der einen Sekunde atmen wir ein, in der anderen wieder aus und schon… ist ein ganzes, neues Jahr angebrochen. Ein Jahr, was von uns gestaltet werden möchte mit all unserer Bewusstheit und unserem ganzen Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge. Warum brauchen wir Fokus? Oft haben wir viele gute Vorsätze zum neuen Jahr und geben uns anfangs sogar Mühe, diese einzuhalten. Doch oft genug schaffen wir es nicht. Ein Versprechen zu brechen, was wir uns selbst gegeben haben nagt am Selbstwert („Ich habe es mal wieder nicht hinbekommen“) Fehlender Fokus macht unglücklich – wir denken nicht darüber nach, was wir tun, sondern nur, wie wir am schnellsten mit allem fertig werden – und machen nie, was uns eigentlich glücklich macht Wir können uns nicht jeden Tag neu Gedanken darüber machen, ob etwas passend oder „gerade dran“ ist. Dafür gibt uns unser Fokus Leitlinien im Alltag. Deswegen ist es gut, von Zeit zu Zeit mal einen Schritt zurückzutreten und aus dem ständigen Tun und dem alltäglichen Chaos herauszukommen. …

Liebe

Das wichtigste Weihnachtsgeschenk: 10 Wege, Liebe zu schenken

Es ist wieder Weihnachten. Die Menschen kaufen einander allerlei Zeug und hoffen, dass der andere dann schon weiß, dass sie ihn mögen. Und auch denen, die man nicht so mag kauft man Zeug, es gehört sich ja so. Muss das so sein? Seitdem ich auf meinem spirituellen Weg bin ist Weihnachten auch die Zeit in der ich mich vermehrt frage: Was möchte ich eigentlich in die Welt geben? Was ist es, was ich zu schenken habe? Womit kann ich Gutes tun? Die Antwort ist immer die gleiche: Liebe. Dinge können sich die (meisten) Leute schließlich selbst kaufen und Missmut, fehlendes Vertrauen & Co. ist im Überfluss da. Ich glaube mittlerweile, Liebe zu geben ist unser Daseinszweck auf diesem Planeten. Also los, wie geht das? Wie schenkt man eigentlich Liebe? Liebe schenken hört sich so einfach an. Und es gibt so viele verschiedene Wege das zu tun. Je nachdem um wen es geht, wo der andere gerade steht, welche Beziehung ihr zueinander habt kann sich das sehr unterscheiden. Anbei findest du ein paar Anregungen, vielleicht ist …

ZEGG

Zeit nehmen, Zeit geben, Zeit lassen – ZEGG die Zweite

Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder im ZEGG. „Mal wieder“ klingt, als würde ich dort schon jahrelang hinfahren und so fühlt es sich auch an. Tatsächlich war es aber erst das zweite Mal an diesem magischen Ort. Falls du noch nicht weißt, was das ZEGG ist, empfehle ich dir meinen ersten Artikel dazu – dort ist einiges erklärt: Meine unbeschreibliche Zeit im ZEGG Das Thema dieses ZEGG-Wochenendes Das Seminar war dieses Mal ein Schnupperkurs der sogenannten „Liebesakademie“ von Susanne Koths, Roger Balmer und Rotraut Rospert – unterstützt von zwei wundervollen Assistentinnen. Die Liebesakademie ist eine von Susanne und Roger ins Leben gerufene Seminarreihe, die allem Voran ermuntern möchte, sich bewusst und achtsam mit den Themen zu befassen, die Liebe, Partnerschaft und Sexualität mit sich bringen. Sprache zu bringen in bisher Unaussprechliches. Wie geht Lieben eigentlich? Wie fühlt sich das an? Und bin ich dann noch frei? Wo hört das „ich“ auf und wo fängt das „wir“ an? Fühle ich mich wohl mit Nähe, mit mir oder mit dem was ich glaube, was andere von mir erwarten …

5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

#Lieblingsbuch: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

Sterben ist nicht so ein beliebtes Party-Thema. Irgendwie verstehe ich das ja auch. Schade aber, dass es in unserer Gesellschaft so tabuisiert ist, denn es gibt viel zu lernen. Von Sterbenden und Verstorbenen für das eigene, lebendige Leben. Von dem, was diese Menschen in ihrem Leben gemacht haben und davon, wie sie rückblickend darauf schauen. Und genau darum dreht sich das Buch 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden. Warum es so wichtig ist, sich mit dem Tod zu befassen Ich habe immer gedacht, sterbende Angehörige – das passiert nur den anderen. Ich war mit dem Glück gesegnet, über viele Jahre eine tolle (und vollständige) Familie zu haben. Bis es dann eines Tages sehr schnell nicht mehr so war und jemand in unserer Mitte unerwartet und plötzlich fehlte. Diese Erfahrung hat viel mit mir gemacht und ich erinnerte mich, dass es auch engen Freunden, die zeitig Eltern verloren hatten so ging. Auch wenn es erstmal merkwürdig klingt gibt es neben der großen Trauer und all den anderen eher negativen …

Knowmads

Eine Schule fürs Leben: Die Knowmads Business School

Die Knowmads Business School in Amsterdam bietet ein 6-monatiges, internationales und kreatives Programm auf Englisch an. Sie wird auch die „Hippie-Uni“ genannt, weil es keine Noten und keinen Klausurendruck gibt. Der „Lehrplan“, den es so eigentlich gar nicht gibt hat zwei zentrale Fragen: Wer bin ich eigentlich? Und wenn ich ungefähr weiß, wer ich bin, was will ich damit machen im Leben? Wir bekommen eigentlich schon seit dem Kindergarten (oder vorher?) diktiert, was wir zu tun, zu lassen und zu denken haben. Platz für wirklich eigene Freiräume ist da selten. Ausprobieren, Fehler machen dürfen, sich einem Thema oder einer Passion ganz hingeben und mit anderen darüber austauschen – wann ist dafür schonmal Zeit? Bei Knowmads geht es genau darum. In einem Interview mit flux fm sagt eine Mitarbeiterin der Knowmads: „Es geht um das Verlernen, weil die konventionelle Schule die Kreativität der Leute kaputt macht. Frag dich selbst: Was willst du tun? Und die Leute können das nicht beantworten. Wir haben welche, die gleich loslegen, aber manche sitzen auch drei Monate auf dem Sofa und …

Emanzipation

Emanzipation heißt nicht, dass Frauen jetzt Anzüge tragen dürfen

Frauenquoten, mehr Frauen im Management, die Rolle der Frau im Wandel – es verändert sich etwas, das ist klar. Doch was verändert sich da eigentlich? Und was hat es mit dieser Emanzipation auf sich? Wofür kämpfen wir da die letzten Jahrzehnte und ist das, was wir bisher erreicht haben, gut? Ist das Ziel erreicht? Sind es wirklich „weibliche“ Frauen, die da ins Management berufen werden? Emanzipation, Gender-Studies und Gleichstellung ist gerade total hip. Meinem Empfinden nach ist im Moment das Ziel, Frauen zu berücksichtigen und in Führungspositionen zu bringen, weil man das gerade so macht. Damit man sich nicht rechtfertigen muss, warum so wenig Frauen im Vorstand sind. Und weil Diversität ja offensichtlich irgendwie sinnvoll ist. Warum genau – die Frage vermag niemand so richtig zu beantworten. Es gibt ja genug Studien und schlaue Köpfe auf die verwiesen werden kann, da braucht man keine eigene Meinung. Wenn man sich nun die Frauen anschaut – egal in welchem Unternehmen – werden sehr oft Frauen in diese Positionen gebracht, die da erstmal nicht stören. Weil sie den …

Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Warum Digitalisierung und Nachhaltigkeit untrennbar zusammengehören

Kürzlich war ich mit einer Freundin im Urlaub, die noch sehr viel mehr als ich dem „Öko-Klischee“ entspricht. Ein paar übriggebliebene Dreads auf dem Kopf, kein Auto, viel mit dem Rad unterwegs. Sie kauft lokale Lebensmittel und ich bin gar nicht sicher, ob sie ein Smartphone hat. Ich glaube nicht. Und sie ist einer der relativ „neuen“ Menschen in meinem Leben, für die ich unfassbar dankbar bin 🙂 Nach unserem Urlaub sagt sie eine sehr spannende Sache zu mir. Sie findet, dass meine technikverliebte BWLer-Seite (ich habe einen Sprachassistenten, digital gesteuerte Heizungen und App-gesteuerte Lampen sowie ein BWL-Privatuni-Studium) und meine Nachhaltigkeits-Öko-Seite (Mülltrenn-Nazi, Bio-Seifenstückchen für die Haare und plastikfreier Supermarkt) sich total widersprechen. Digitalisierung und Nachhaltigkeit passen nicht zusammen? Wirklich? Ich fing an, mehr darüber nachzudenken. Und möchte meine ersten Gedanken heute mir dir teilen. Zum Titelbild Dieses furchtbare Touri-Foto ist in Glasgow entstanden, vor einem sogenannten City Tree von „Green City Solutions“. Ein unfassbar spannendes Unternehmen, das mit diesen Wänden die Luftqualität in Innenstädten verbessern will. Voll vernetzt, versteht sich. Das Moos bindet Feinstaub und …

Geschenke

Schon wieder Weihnachten – wie du sinnvolle (minimalistische) Geschenke findest

In meiner Familie und auch im engen Freundeskreis gibt es eine einfache Regel für Geschenke: „Zum Verbrauchen oder Weiterverschenken“. Das bedeutet, entweder es sind Shampoos, Konzertkarten, Kerzen etc. die sich einfach verbrauchen und nicht ein Leben lang aufbewahrt werden müssen. Und wenn es nun doch Gegenstände sind, die sich nicht verbrauchen, hat der Beschenkte immer das Recht, diese Weiterzuverschenken. Und immer noch finde ich Runden, in denen entschieden wurde sich gar nichts zu schenken sehr entspannt. Aber auch ein ganz, ganz kleines bisschen schade. Geschenke versetzen uns so oft zurück in die Gefühlt und die Aufregung, die wir als Kinder hatten. Und das ist doch so genießenswert! Warum man sehr wohl Geschenke weiterverschenkten darf (auch wenn die Oma uns was anderes beigebracht hat) Geschenke sind – wenn sie von Herzen kommen – dazu da, dem anderen Freude zu machen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich möchte, dass der Beschenkte durch meine Überlegungen und Mühen einen Moment der Freude erlebt. Einen Moment der Überraschung und des ganz „da sein“. Ein Gefühl der Zuneigung von mir für …

Sucht nach Veränderung

Die ewige Sucht nach Veränderung – und wie man damit umgehen kann

Ich will irgendwas krasses machen, wenn es geht bitte sofort. Haare abschneiden? Naja, bisschen langweilig. Umziehen könnte ich mal wieder. Oder von dem Typ trennen? Einen neuen Job brauche ich eigentlich auch schon lange. Hmpf, alles anstrengend und kompliziert. Naja, dann heute erstmal Kino-Abend, mehr Ablenkung geht auf die Schnelle nicht. Morgen kümmere ich mich um ein neues Hobby. Erstmal Möbel umstellen und dann Ernährung umstellen. Hauptsache Veränderung. Kommt dir das bekannt vor? Ich nenne es meine Sucht nach Veränderung. Meine Therapeutin hat mal gesagt „Mit Ihnen wird es auf jeden Fall nie langweilig.“ Da hat sie wohl Recht. Es gibt Zeiten, in denen ich total gut damit umgehen kann, dass sich (fast) nichts verändert. Und dann gibt es Zeiten, da habe ich eine regelrechte Sucht nach Veränderung. Da dieser Zustand anstrengend ist, habe ich angefangen mir dazu mehr Gedanken zu machen. Woher kommt diese Sucht nach immer neuen Beschäftigungen? Letztendlich sind es Beschäftigungen für den Kopf, irgendwas worüber ich nachdenken und womit ich mich beschäftigen kann. Das Ergebnis im „außen“ ist gefühlt zweitrangig. Es …

Community Research Project

Wie wir im Alltag mehr „Gemeinschaft“ etablieren können – das Community Research Project

Gemeinschaften sind Orte, an denen Menschen nicht nur zusammen wohnen, sondern oft auch zusammen arbeiten und leben. Bekannte Gemeinschaften mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten in Deutschland sind beispielsweise das Ökodorf Siebenlinden, das ZEGG oder die Kommune Niederkaufungen. Jeder, der schonmal kurz oder auch länger in einer Gemeinschaft war, weiß, wie groß der Unterschied ist zwischen „hier drinnen“ und „da draußen“. Susanne Ratka versucht ihm Rahmen ihres „Community Research Project“ herauszufinden, was wir tun können, um auch „da draußen“ öfter ein Gefühl von Gemeinschaft zu erzeugen. Das passt dazu: Meine unbeschreibliche Zeit im ZEGG Interview mit Susanne Ratka zum „Community Research Project“ Was ist das Community Research Project? Wenn man selbst schon in einer Gemeinschaft gelebt hat, wundert man sich manchmal, wie wenig Gemeinschaftssinn es außerhalb von Gemeinschaften gibt. Aber auch da gibt es Gelegenheiten, zu denen wir ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Zur Fußballweltmeisterschaft zum Beispiel oder zum Mauerfall. Oder zu Jahrhundertfluten oder bei schlimmen Unfällen. Aber muss es nicht möglich sein, auch ohne diese extremen Ereignisse mehr Gemeinschaftsgefühl in unseren Alltag zu bringen? Das möchte ich mit dem …