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Wie du dein ungenutztes Auto zu Geld machen kannst

Ich schließe mein Fahrrad jeden Tag an der gleichen Laterne an. Deswegen weiß ich, wie viele Tage neben der Laterne das gleiche Auto steht, da ich das Fahrrad immer so drapiere, dass es möglichst nicht auf nebenstehende Autos fallen kann. Das sind nicht selten mal 2-3 Tage oder länger. Und mich beschleicht öfter die Frage, wie leer unsere Straße mit optimal ausgelasteten Fahrzeugen denn wohl wäre? Wie viel weniger Autos bräuchten wir, wenn (theoretisch) jedes davon jederzeit nutzbar ist und jedem der es braucht, zur Verfügung steht? Im Moment eine rein hypothetische Überlegung, dennoch spannend.

Ich habe auch so ein Auto. Es ist mal für wenig Geld bei meiner Oma abgefallen und technisch Top in Schuss, deswegen behalte ich es. Aber eigentlich steht es auch ziemlich viel rum. Der Hauptgrund dass ich es noch habe ist eigentlich, dass Bahn fahren mit Hund ziemlich anstrengend ist und Flixbus fahren z.B. gar nicht geht. Also ist es eigentlich ein Jack-Mobil.

Da das Jack-Mobil auch unbewegt ein bisschen Geld frisst war die Überlegung, ob es sich diesen Unterhalt nicht auch selbst verdienen kann. Und siehe da, das kann es. Wie das geht, erkläre ich euch heute.

Was ist Peer2Peer Carsharing?

Peer ist das englische Wort für „jemanden, der mir gleichrangig/ähnlich ist“. Und die „2“ ist ein total beliebtes Wortspiel mit der Aussprache des englischen Wortes für „2“ (two) und der englischen Variante für „zu“ (to). Die 2 ersetzt also das „zu“. Das heißt beim Peer2Peer Carsharing könnte man ganz frei übersetzt auch vom „Mensch zu Mensch Carsharing“ sprechen.

Es geht tatsächlich darum, dass Privatpersonen ihre Autos anderen Privatpersonen zu Verfügung stellen. Unter Freunden ist das ja relativ normal, allerdings muss man dafür immer einen Freund haben der ein Auto hat und es nicht braucht (und bereit ist es herzugeben).

Damit die Wahrscheinlichkeit steigt, jemanden zu kennen der ein Auto hat und es nicht braucht, haben sich Plattformen etabliert auf denen Menschen ihre ungenutzten Autos einstellen und zur (entgeltliche) Vermietung anbieten können. Alles was mit Versicherung, Schäden am Auto und so weiter zu tun hat ist dabei mit abgedeckt. Diese Plattformen möchte ich euch heute vorstellen.

Drivy

Die in Deutschland wohl bekannteste Plattform ist Drivy. Ein Freund hat mal gesagt „die Franzosen mit dem vielen Geld“ – ja, das stimmt. Drivy ist ein französisches Unternehmen und hat sehr viel Kapital aufgenommen. Das stecken sie einerseits in den Aufbau der Seite, aber vor allem auch in Marketing. Hinzu kommt, dass Drivy im Jahr 2015 „autonetzer“ gekauft hat, die zu diesem Zeitpunkt Marktführer in Deutschland waren. Manchmal kann man deswegen Autonetzer auch noch in alten Bewertungen bei Drivy lesen. Die dadurch schon bestehende Kundenbasis ist sicher einer der Gründe, warum Drivy in Deutschland recht schnell erfolgreich geworden ist.

Drivy für Autobesitzer

Wenn du dein Auto bei Drivy reinstellen willst geht das relativ einfach und schnell. Folgende Infos will Drivy haben, bevor dein Auto online geht:

  • Ein paar Daten aus dem Fahrzeugschein an, wie z.B. Marke, Modell etc.
  • aktueller Kilometerstand
  • Fotos deines Autos von außen und innen
  • Kurzbeschreibung
  • Ausstattungsmerkmale, z.B. Navigation oder Spurhalteassistenten
  • Tagespreis für das Auto (Drivy schlägt einen Preis vor, den man aber anpassen kann): Lasst euch dabei nicht vom ersten Vorschlag irritieren, wenn man erstmal nur das Auto eingibt wurden mir 13€ am Tag vorgeschlagen, was natürlich sehr wenig ist. Nachdem ich angemeldet war und ein paar Zusatzinfos angegeben hatte waren es dann immerhin schon 23€.
  • Verfügbarkeit seines Autos (es können also Zeiträume einfach geblockt werden)
  • Optional verschiedene andere Bedingungen, z.B. dass das Auto nicht mehr als x km am Tag fahren soll, man nur für eine bestimmte Anzahl an Tagen vermieten will (z.B. mindestens 2 oder maximal 10 Tage) oder das Auto nicht länger als 2 Wochen im Voraus gebucht werden kann

Ich würde sagen der Gesamtaufwand für das Einstellen eines Autos sind ca. 30-45 Minuten, je nachdem ob man schon Fotos hat oder noch welche machen muss (wobei Fotos auch nachgereicht werden können, das Inserat ist dann trotzdem schon online).

Drivy – Mietablauf

Nachdem ich mein Auto eingestellt hatte kam schon 2 Tage später die erste Mietanfrage. Die bekommt man per Email, per Push-Nachricht und per SMS. Man sieht dann, wer das Auto mieten möchte und wie lange. Oft gibt es noch einen kurzen Text dazu wie „ich möchte nach Paderborn fahren um meine Eltern zu besuchen“ oder sowas. Außerdem sieht man, wie viel Geld man dafür bekommen würde. Dann kann man sich überlegen, ob das passt und zu- oder absagen.

Wenn man die Anfrage bestätigt muss der Mieter bezahlen, erst dann ist das Auto wirklich „gebucht“. Das geht mit Paypal oder Kreditkarte relativ problemlos. Allerdings hatte ich schon zwei mal den Fall, dass Mieter storniert haben, weil sie eben weder Paypal noch Kreditkarte haben. Es scheint doch eine weniger digitale Zielgruppe zu sein als ich anfangs dachte.

Zur Fahrzeugübergabe kommt der Mieter dann einfach vorbei und man geht direkt am Fahrzeug zusammen in der App den Übergabeprozess durch. Dabei wird das Auto nochmal von allen Seiten fotografiert, der Führerschein des Mieters eingescannt und der Mietvertrag unterschrieben (mit dem Finger auf dem Smartphone-Bildschirm, das ist ganz witzig gemacht). Eine Kopie des Fahrzeugscheins und diverse Telefonnummern von Drivy im Falle eines Schadens sollte im Handschuhfach liegen. Dann kann der Mieter schon losfahren.

Bei der Rückgabe kann in der App noch der neue Kilometerstand eingegeben werden, ob vollgetankt ist und ob es neue Schäden gibt. Wenn man nichts macht, wird die Miete aber auch einfach automatisch beendet.
Wenn der Kilometerstand die Inklusiv-Kilometer übersteigt kann man wählen, ob Drivy den offenen Betrag vom Mieter einziehen soll oder ob man sich außerhalb geeinigt hat. Bei mir hat zum Beispiel mal eine Mieterin das Auto 4 Stunden vorher zurückgebracht weil sich ihr Plan geändert hatte und war 20km weiter gefahren als sie bezahlt hatte, das lasse ich sie dann natürlich nicht nachzahlen.

Drivy – Versicherung und Verdienst

Um Versicherung muss man sich im übrigen keine Sorgen machen, das ist mit abgedeckt. Von der Summe, die der Mieter bezahlt, bekommt der Autobesitzer 70%, die anderen 30% bleiben bei Drivy. Die 30% sind teilweise Provision aber decken eben auch die Versicherung in Kooperation mit der Allianz ab.

Je nach Fahrzeugklasse (davon gibt es 3) beträgt die Selbstbeteiligung zwischen 900€ und 1600€, kann aber reduziert werden. Die reduzierte Selbstbeteiligung liegt dann – ebenfalls abhängig von der Fahrzeugklasse – zwischen 250€ und 500€.

Drivy open Option

Beim Vermieten ist eine der größten Hürden, dass der Vermieter für Schlüsselübergabe und -rücknahme da sein muss. Um das zu vereinfachen, gibt es „Drivy open“. Dabei handelt es sich um ein System, mit dem der Mieter per Smartphone auf das Auto des Mieters zugreifen kann. Das funktioniert natürlich nur während des Buchungszeitraums. Das heißt, der Vermieter muss nicht mehr Anwesend sein um das Auto zu übergeben und kann auch Mieten annehmen, während er im Urlaub oder auf Arbeit ist.

Damit das funktioniert, wird dem Autobesitzer eine kleine Box ins Auto gebaut, die unter anderem die Türen und die elektronische Wegfahrsperre ansteuern kann. Das gleiche System wird auch schon tausendfach bei klassischen Carsharing-Anbietern wie Flinkster, Stadtmobil oder Cambio verwendet. Ihr müsst euch also keine Sorgen machen dass Auto gehackt werden kann oder ähnliches.

Drivy verlangt für den Ein- und Ausbau nichts, allerdings zahlt der Autobesitzer 29€ im Monat für diesen Service für das erste Auto. Ab dem 2. Auto sind es dann noch 19€ im Monat. Das heißt, je nach Preis muss das Auto schon mindestens einen Tag im Monat vermietet sein, um die Kosten für Drivy open zu decken. Wenn man relativ viel vermietet lohnt sich das durchaus. Da der Einbau nicht ganz günstig ist bietet Drivy diese Option allerdings nur für Fahrzeuge an, die jünger als 8 Jahre sind und weniger als 150.000km zurückgelegt haben. So wird zumindest die Wahrscheinlichkeit gesteigert, dass der Einbauaufwand sich lohnt und die Box nicht 6 Monate später wieder ausgebaut werden muss.

Drivy für Mieter

Als Mieter muss man sich vorab natürlich auch anmelden. Dabei kann das Profil mit Facebook verbunden werden, dann spart man es sich ein Bild hochzuladen (Datenschutz-Aspekte darf hier jeder selbst entscheiden ;). Es wird die Führerscheinnummer eingescannt und man gibt an, seit wann man seinen Führerschein schon hat. Anmelden darf man sich im übrigen erst ab 21.

Wenn es dann losgehen soll kann man direkt auf der Drivy Startseite auswählen, von wo man starten will, für welchen Zeitraum man das Auto braucht und wie viele km in der Zeit gefahren werden. Wenn nötig kann noch gefiltert werden z.B. nach Fahrzeugtyp, Ausstattungsmerkmalen, Sitzanzahl oder Fahrzeugalter.

In der Ergebnisliste sieht man den Preis und die Entfernung der Autos. Bei interessanten Autos kann man sich dann Details angucken, z.B. wo sie genau stehen, wer der Halter ist und wie die bisherigen Bewertungen sind. Bei Interesse kann dann einfach angefragt werden. Im übrigen kann man an dieser Stelle auch seine Selbstbeteiligung im (selbst verursachten) Schadensfall von 900€ auf 150€ senken, was aber nicht ganz günstig ist. Wenn die Anfrage bestätigt wurde, wird bezahlt und man geht zur vereinbarten Uhrzeit zum Fahrzeug. Insbesondere in Städten hat das gegenüber Carsharing und Autovermietung den großen Vorteil, dass man mit Glück ein Auto findet was nur mal eben die Straße runter steht.
Insgesamt ist der Ablauf also auch für Mieter sehr einfach und bietet absolut eine Alternative zu klassischen Autovermietungen.

Was unterscheidet Drivy von anderen Anbietern?

  • Hohe Nutzerzahlen, das heißt es sind viele Autos verfügbar und viele Mieter suchen hier nach einem Auto
  • Es benötigt nur der Vermieter ein Smartphone, der Mieter muss nicht unbedingt eines haben
  • Bei Übergabe muss immer das gesamte Auto fotografiert werden (nervig, aber dafür sicherer)
  • Mit Drivy open muss der Autobesitzer für die Schlüsselübergabe nicht vor Ort sein und kann so auch in seiner Abwesenheit vermieten (29€ / Monat)
  • Nur Paypal und Kreditkarte als Zahlungsmöglichkeit
  • Mit 30% vom Mietpreis geht ein relativ hoher Anteil  an Drivy

 

Wenn du es gleich mal testen willst gibt es hier 10€ Rabatt auf deine erste Buchung: https://www.drivy.de/r/1649187-09c*

 

Croove

Bei Croove habe ich mich angemeldet, kurz bevor Daimler das Unternehmen an einen amerikanischen Wettbewerber verkauft hat. Dadurch ist die Unsicherheit offenbar so groß, dass ich in den vergangenen 4 Wochen noch nicht eine Mietanfrage über Croove erhalten habe. Es konnte auch sein, dass mein Auto einfach nicht schick genug ist für Croove. Die anderen angebotenen Autos sind alle viel teurer als meins, zumindest hier in Hannover 😀

Aus diesem Grund gibt es nicht viel berichtenswertes, da ich einfach noch keine Mietvorgänge über die Plattform abgewickelt habe.  Ich wollte sie trotzdem nicht unerwähnt lassen, falls sie euch über den Weg läuft oder wie angekündigt 2018 unter dem neuen Namen „Turo“ richtig durchstartet. Falls dem so ist halte ich euch natürlich auf dem Laufenden.

Snappcar (hat 2017 Tamyca übernommen)

Zu SnappCar bin ich quasi automatisch gekommen, da ich vorher bei Tamyca angemeldet war. Deswegen kann ich zur Anmeldung bei SnappCar gar nicht viel sagen, ihr dürft gern ergänzen 🙂 Die Idee ist von der Sache die gleiche wie bei Drivy. Die Seite ist nicht ganz so schick und es ist alles etwas einfacher gehalten. Ich empfinde das nicht als nachteilig, eher im Gegenteil, man verirrt sich nicht so schnell. Die Angaben zum Fahrzeug und selbst die Handhabung des Kalenders ähneln Drivy sehr.

Eine „open“ Option für den Fahrzeugzugang per Smartphone gibt es derzeit nicht, kommt für mein Auto aber ohnehin nicht in Frage und stört mich deswegen auch nicht.

Snappcar – Mietablauf

Die erste Vermietung, die ich kürzlich mit SnappCar hatte lief sehr reibungslos ab. Man bekommt gleichzeitig eine Email, eine SMS und eine Push-Nachricht aus der App mit der Mietanfrage. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass der Autobesitzer schnell antworten kann. In der Mietanfrage steht dann ein kurzer Text des Mieters und der Verdienst drin. Man kann dann zu- oder absagen. Der Vorteil bei SnappCar ist, dass viel mehr Bezahlmethoden angeboten werden. Paypal gibt es nicht, dafür Sofortüberweisung, Kreditkarte, Giropay und Lastschrift. Das ist näher an den heute gängigen Bezahlarten der „alten Welt“.

Am Tag der Anmietung bekommt der Autobesitzer 30 Minuten vor Mietbeginn erneut eine Erinnerungs-SMS. Gerade für nicht so super durchgeplante Leute wie mich ist das sehr praktisch. Dort ist dann auch schon ein Link, in dem man die wichtigsten Daten wie Kilometerstand schon eintragen kann. Das wiederum finde ich nett aber eigentlich unnötig, weil ich eh nicht eine halbe Stunde vorher am Auto bin. Wenn der Mieter dann da ist, muss zur Übergabe eigentlich nur besagter Kilometerstand eingetragen werden, die letzten 4 Ziffern der Führerscheinnummer und ob das Auto irgendwelche Schäden hat. Hier ist schöner als bei Drivy, dass man das Auto nur fotografieren muss wenn es Schäden hat und nicht immer ringsum.
Der Mieter bestätigt die Angaben dann auf seinem Smartphone. Das bedeutet allerdings auch, dass sowohl Mieter als auch Vermieter ein Smartphone haben müssen. Das ist bei Drivy besser gelöst.

Bei der Rückgabe werden ebenso wieder Kilometerstand, evtl. neue Schäden eingetragen und dass man den Schlüssel zurückerhalten hat. Etwas verwirrend ist, dass auf Mehrkilometer erstmal gar nicht reagiert wird, das rechnet das System aber trotzdem im Hintergrund ab.

Snappcar – Versicherung & Verdienst

Von dem Betrag, den der Mieter zahlt bekommt SnappCar 11% und der Autobesitzer 89%, das ist also deutlich besser als bei Drivy! Von den 11% wird ebenso eine Versicherung gezahlt, auch das Thema ist hier also gelöst. Im übrigen besteht die Kooperation ebenfalls mit der Allianz. Die Selbstbeteiligung liegt je nach Tagespreis des Fahrzeugs zwischen 750€ und 1250€ und kann mit einem Sorglos-Paket auf 250€ reduziert werden. Das kostet allerdings -ebenso abhängig vom Tagespreis des Fahrzeugs – zwischen 8,75€ und 19,75€.

SnappCar für Mieter

Bei der Anmeldung verlangt SnappCar die Standard-Angaben wie Profilbild, Führerscheinfotos und so weiter. Für die Verifikation gibt es dann zwei Möglichkeiten: Mann kann sich entweder über sein Facebook-Profil verifizieren, das geht dann sofort. Wer kein Facebook hat oder das nicht möchte, kann sich über sein Bankkonto verifizieren lassen. Dazu wird ein Cent-Betrag auf das Konto überwiesen (und später wieder abgebucht ;),  der zur Bestätigung bei SnappCar eingegeben wird.

Wenn die Anmeldung einmal vollständig ist, kann gebucht werden. Die Suche ist inhaltlich das gleiche wie bei Drivy – es müssen der Standort und die Tage angegeben werden. Eine Kilometerzahl wird hier erstmal nicht verlangt. Das macht die Preisangaben in den Suchergebnissen ungenauer, andererseits weiß man ja oft gar nicht wie viel man genau fahren wird. Bei SnappCar kann nach deutlich mehr Kriterien gefiltert werden wie bei Drivy, zum Beispiel auch nach erlaubten Auslandsfahrten oder der Mitnahme von Haustieren und Kindern. Das finde ich gut, da es mich direkt betrifft und mir bei Drivy gefehlt hat.

Leider gibt es momentan bei SnappCar deutlich weniger Autos als bei Drivy, weswegen die Entfernungen insgesamt größer sind. Bei Drivy hatte ich 4 Autos im Umkreis von 1km, bei SnappCar ist es gar keins. Die meisten sind zwischen 1,5 km und 3 km entfernt, das ist mir zum Laufen zu weit.

Was unterscheidet SnappCar von anderen Anbietern?

  • Erinnerung 30 Minuten vor Beginn und 90 Minuten vor Ende der Buchung
  • Viele Filterkriterien, z.B. Auslandsfahrten erlaubt, Mitnahme von Haustieren und Kinder
  • Mieter und Vermieter müssen ein Smartphone haben für den Übergabeprozess (Mieter muss Angaben bestätigen)
  • Einfacher Übergabeprozess mit nur 3 Schritten (km-Stand, Führerschein des Mieters & Schäden) bei Abholung und Rückgabe
  • Viele verschiedene Zahlungsmöglichkeiten (Lastschrift, Kreditkarte, Giropay, Sofortüberweisung), allerdings kein Paypal
  • Mit 89% geht ein großer Teil der Mieteinnahme direkt an den Autobesitzer
  • Im Moment ist der Autobestand noch ausbaufähig 🙂

Wenn du SnappCar testen willst gibt es hier 20€ Guthaben auf deine erste Buchunghttps://www.snappcar.de/r/00495194/Luise*

 

get-a-way

Get-a-way funktioniert im Grunde wie die anderen Anbieter auch, mit einem kleinen Unterschied. Während man bei Drivy, Crooze und SnappCar immer tageweise mietet, möchte get-a-way die Miete auf Minutenbasis auch im P2P Carsharing etablieren, im öffentlichen Carsharing ist das ja längst üblich. Ein interessanter Ansatz auf jeden Fall, ich bin gespannt wie das anläuft. Bisher ist das Unternehmen allerdings nur in Berlin tätig, weswegen ich bisher keine Gelegenheit hatte es zu testen.

Technisch soll das ähnlich funktionieren wie bei Drivy open – es wird eine Box ins Auto gebaut die ermöglicht, dass Mieter das Auto mit dem Smartphone öffnen können wenn sie eine aktive Buchung haben. Für die Box verlangt get-a-way monatlich 39€, wenn man das Auto weniger als 120 Stunden im Monat dem Carsharing zur Verfügung stellt. Ein durchaus cleverer Ansatz.

Was unterscheidet get-a-way von anderen Anbietern?

  • Minutengenaue Abrechnung statt Tages- oder Halbtagesweise
  • Technologie zum smartphone-basierten Öffnen muss der Autobesitzer nicht bezahlen (wenn er das Auto mehr als 120 Stunden im Monat „freigibt“)
  • Bisher nur in Berlin aktiv

* durch Nutzung dieser Links ist nachvollziehbar, dass du durch meinen Artikel auf Drivy bzw SnappCar aufmerksam geworden bist, weswegen ich dafür auch mit Mietguthaben belohnt werde. Win-win 🙂

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Ich bin Luise und Bloggerin aus Leidenschaft. Ich liebe Fahrrad fahren und Mittagsschlaf. Ich lebe für Liebe, Wärme, Licht und Farben. Und dafür, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Es ist meine tiefste Überzeugung, dass mit ein bisschen mehr Selbstliebe in jedem von uns die Welt ein noch schönerer Ort wird. Also, lasst uns anfangen :)

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