Monate: September 2017

Technik mieten statt kaufen

Mit Grover gibt’s Technik „on demand“ – mieten statt kaufen

Bevor man eine Drohne, ein neues iPhone, einen Staubsaugerroboter oder sonst teure Technik kauft gibt es oft den Gedanken „eigentlich würde ich das gerne erstmal ein paar Monate ausprobieren“. Oder man kauft Dinge, die man eigentlich nur für einen Zeitraum braucht. Zum Beispiel die teure Kamera für die Südafrika-Safari, den Beamer für die Fußball-WM oder die GoPro Kamera für die Rafting-Tour. Um diese Dinge nicht mehr kaufen zu müssen sondern sie einfach kurzfristig mieten zu können gibt es jetzt einen Anbieter: Grover. Hier gibt es alle möglichen Geräte aus verschiedenen Kategorien wie Computer, Handys&Tablets, Home-Entertainment oder Drohnen. Wie das genau funktioniert erklärt dieser Artikel. Für Ungeduldige Preisbeispiele Grover Ein paar Beispiele um die Relation zwischen Kauf- und Mietpreis zu sehen (Kaufpreis ist immer der Amazon-Preis, Stand 29.09.17): DJI Phantom 4 Pro (Drohne): kostet neu 1.616,46€, bei Grover monatlich 149,90€, wäre also nach knapp 11 Monaten abbezahlt Canon EOS 700D (Digitalkamera): kostet neu 474,99€, bei Grover monatlich 44,90€, wäre also ebenfalls nach knapp 11 Monaten abbezahlt BenQ TH682ST (Beamer): kostet neu 712,33€, bei Grover 69,90€, wäre …

Vogel auf Ast - Minimalimus

Warum Minimalismus nicht nur was mit Gegenständen zu tun hat

Minimalismus ist gerade total im Trend. Minimalistisches Wohnen kann man mittlerweile selbst im Ikea-Katalog bestaunen. Es ist die neue Art, hip und cool zu sein. Einerseits freut mich das, weil es mir einfach angenehm ist wenn nicht alles vollgestellt ist. Andererseits weckt es in mir die Sorgen, dass der eigentliche Kern der Sache verloren geht. Was der für mich ist möchte ich heute mit euch teilen. Minimalismus und Gegenstände Ich glaube, dass Dinge aus dem eigenen Umfeld zu entfernen – den Bücherschrank auszuräumen, den Kleiderschrank oder diverses ungenutztes Küchenquipment – ein guter Weg ist, zu starten. Es gibt gleich sichtbare Unterschiede und es ist verhältnismäßig einfach. Deswegen ist die Reduktion von Gegenständen eine durchaus wertvoll Art, Minimalismus auszudrücken und ich lebe sie auch. Und dennoch ist es nur eine von vielen. Oft ist ja unser Wohnumfeld auch ein Spiegel dessen, was gerade in unserem Kopf vor sich geht. Julia Engelmann sagt im „schlechtestentestesten Tag“: „Das Chaos in mir und das um mich habe ich allein gemacht“. Wie unser Umfeld aussieht zeig also vor Allem, wie …

Haftpflichthelden – ein bisschen Weltverbesserung, ein bisschen Business

Versicherung, bäh! Weglaufen und nix mehr mit zu tun haben! So gehe ich da normalerweise ran. Nicht so bei Haftpflichthelden, da macht es schon fast wieder Spaß, sich damit zu beschäftigen. Naja, sagen wir es ist ok. Spaß ist bei Versicherungen einfach zu viel verlangt. Nochmal zur Erinnerung was die Haftpflicht eigentlich versichert: Wenn du jemand anderen einen Schaden zufügst, musst du grundsätzlich dafür bezahlen. Weil wir Menschen schusselig sind und sowas, insbesondere bei Personenschaden, schnell teuer werden kann, gehört die Haftpflicht zu den Versicherungen, die selbst ich als bekennender Versicherungs-Minimalist habe. Für Ungeduldige: Was ist anders als bei anderen Versicherungen? Haftpflichthelden gehört für mich zu den Unternehmen, die verstanden haben dass wir nicht immer was Neues machen müssen. Man kann auch was bestehendes einfach besser machen als die bisherigen Anbieter. Mit mehr Transparenz, weniger Kunden-Ausbeutung und einem (zumindest gefühlten) „Wir-Gefühl“ durch den Ansatz einer Gemeinschaft, die zusammenarbeitet. Natürlich müssen Unternehmen Geld verdienen, aber das geht auch ohne Kunden die sich über den Tisch gezogen fühlen. Der Preis. 72 Euro. Immer. Egal wie du heißt, …

ShampooSeifen – nachhaltig Haare waschen!

Bei all den Tonnen Plastikmüll die jedes Jahr in unsere Meeren wandern habe ich diesen Sommer nochmal genauer geschaut, welche Produkte eigentlich den Hauptanteil meines Plastikmülls ausmachen und was davon man gut anders lösen kann. Eine nicht riesige aber leicht zu ersetzende Sache sind dabei Shampooflaschen, also zum Beispiel Duschgel, Haarshampoo und Spülung. Ich habe überlegt, dass das doch anders gehen muss, weil sich auch die Urmenschen und die alten Ägypter irgendwie gewaschen haben und noch nicht von Procter & Gamble oder Unilever mit allen Unnötigkeiten des Lebens vorsorgt wurden. Und tadaaa… natürlich geht es anders. Zum einen gibt es gerade vor allem in den USA die #NoPoo Bewegung. Dabei geht es darum, gar kein Shampoo mehr zu nutzen. Die Haare werden also nur mit Wasser, Tonerden, Kaffee, Essig & Co. gewaschen. Das war mir für den Start dann doch zu… unsicher. Zum einen was den Aufwand anbelangt, zum anderen habe ich auch doch Vorbehalte, mit ungewaschenen oder ungepflegten Haaren unter die Menschen zu gehen. Dennoch, vielleicht versuche ich irgendwann auch das. ShampooBars & ShampooSeifen Nun gibt …

5 Zeichen an denen du merkst, dass es Zeit ist den Job loszulassen

Diesen Artikel schreibe ich zu einem Zeitpunkt, zu dem ich meinen Job noch habe. Ich habe noch nicht mal gekündigt. Ob ich es zeitnah tun werde, weiß ich auch nicht. Ich denke auch gerade „Ahhhh, das kannst du erst veröffentlichen wenn du wirklich weg bist“. Mal sehen. In einem ZEGG-Seminar habe ich von der lieben Susanne Kohts gelernt, dass man auch als spiritueller Mensch das „fake it until you make it“-Verfahren anwenden darf. Zu deutsch, „tu so als ob, bis es wirklich eingetreten ist“. Das tue ich hiermit. Ich tue in meinem Kopf, als hätte ich bereits gekündigt. Woran ich gemerkt habe, dass es dafür Zeit war (bzw. wäre). 5 Zeichen, dass es an der Zeit ist deinen Job gehen zu lassen 1. Du sagst anderen Leuten, dass du gehen willst. Regelmäßig. Ich bin extrem dankbar dafür, dass es in meinem beruflichen Umfeld überhaupt Menschen gibt, mit denen ich so offen darüber sprechen kann. Im privaten sowieso. Als ich kürzlich ein Kennenlern-Gespräch mit einem neuen Manager hatte, habe ich entschieden ebenso ehrlich zu sein, damit …

Meine unbeschreibliche Zeit im ZEGG

Die Kurzfassung meines ersten Wochenendes im ZEGG könnte so lauten: Wir hatten 3 Stunden Anfahrt, ich habe fast ununterbrochen geweint, habe dafür irgendwas um die 350€ gezahlt. Und es war mit Abstand eines der inspirierendsten Erlebnisse meines Lebens. „Unbeschreiblich“ trifft es ganz gut, und trotzdem werde ich versuchen, das unbeschreibliche zu beschreiben. Das ZEGG, das Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung, ist ein Zentrum in dem Menschen ein neues Leben und Lieben erproben, offen für jedermann. Es geht um ein anderes, vertrauensvolles und offenes Miteinander, in dem jeder ganz sein darf. Anders, als es die meisten von uns gelernt haben und anders, als es bis heute gesellschaftlich meistens gelebt und erwartet wird. Wer sich damit näher beschäftigen möchte findet hier ganz viele Infos: https://www.zegg.de/de/ Es gibt nichts, was nicht sein darf. Nichts, was nicht gedacht und gesagt werden darf. Nichts, was nicht gefühlt werden darf. Natürlich gibt es Dinge, die nicht getan werden dürfen, nämlich immer dann wenn sich jemand anders dadurch beeinträchtigt fühlen würde. Doch wenn alle einverstanden sind, darf auch fast alles getan werden. Aber mal …

Mein Grundeinkommen – die nachhaltigere Lotterie

Das Grundeinkommen wird heute in einer so breiten gesellschaftlichen Masse diskutiert wie selten zuvor. Es gehört zu den Themen, bei denen es fast unmöglich ist eine neutrale Meinung zu haben. Ich möchte in diesem Artikel nicht über die philosophische Frage debattieren, ob die Welt vor lauter Faulheit ihrer Bewohner den Bach runtergeht wenn es Grundeinkommen gibt. Ich mag die Idee, und unterm Strich wäre es sinnvoll in unserem von Krisen gebeutelten kapitalistischen System überhaupt mal wieder was neues zu probieren. Denn die Gefahr des Weltuntergangs durch ein überholtes Finanzsystem ist wahrscheinlich mindestens genauso groß wie durch Faulheit an sich. Ich glaube, dass jeder Mensch etwas hat, was er wirklich gut kann, was „sein Ding“ ist. Viele dieser Talente sind wertvoll und fehlen uns heute schon in der Gesellschaft, weil Menschen sich aufgrund von existenziellen Ängsten nicht trauen ihre Träume zu leben . Ich wünsche mir, dass wir in unserer hochentwickelten Gesellschaft zukünftig einfach stärker Dinge aus Neugier und Freude erschaffen und nicht aus Angst, uns nicht ernähren zu können oder an Status zu verlieren. Oder um es …

Nachhaltige & günstige Möbel aus Pappe – Room in a Box

Hallo ihr Lieben, mein letzter Umzug ist noch nicht so lange her und für Möbel aus Pappe statt aus Holz oder teilweise Metall wäre ich sehr dankbar gewesen. Da die meisten von euch wahrscheinlich selbst schonmal umgezogen sind wisst ihr wie nervig das sein kann. Betten und Schreibtische auseinanderbauen, rumzufahren, in den 5. Stock schleppen und dann wieder zusammentackern. Dafür habe ich kürzlich eine ziemlich tolle Lösung gefunden, die ich euch heute gerne vorstellen möchte. Das Unternehmen heißt Room in a Box, zu deutsch also ungefähr „Raum in einer Kiste“. Und dieses Unternehmen baut Möbel aus Pappe. Ja, richtig gelesen. Und die sehen noch nicht mal schlecht aus. Was kann das Bett aus Pappe? Das am meisten verkaufte Produkt – und wie ich finde auch mit Abstand das coolste – ist das Bett. Das findet ihr auch auf dem Titelbild zu diesem Artikel. Durch seine Wabenstruktur kann man es recht fix zusammenlegen und unter den Arm klemmen oder alternativ als Gästebett irgendwo an der Wand verstauen. Die Belüftung der Matratze von unten ist dadurch auch …