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Meine unbeschreibliche Zeit im ZEGG

Die Kurzfassung meines ersten Wochenendes im ZEGG könnte so lauten: Wir hatten 3 Stunden Anfahrt, ich habe fast ununterbrochen geweint, habe dafür irgendwas um die 350€ gezahlt. Und es war mit Abstand eines der inspirierendsten Erlebnisse meines Lebens.

„Unbeschreiblich“ trifft es ganz gut, und trotzdem werde ich versuchen, das unbeschreibliche zu beschreiben. Das ZEGG, das Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung, ist ein Zentrum in dem Menschen ein neues Leben und Lieben erproben, offen für jedermann. Es geht um ein anderes, vertrauensvolles und offenes Miteinander, in dem jeder ganz sein darf. Anders, als es die meisten von uns gelernt haben und anders, als es bis heute gesellschaftlich meistens gelebt und erwartet wird. Wer sich damit näher beschäftigen möchte findet hier ganz viele Infos: https://www.zegg.de/de/

Es gibt nichts, was nicht sein darf. Nichts, was nicht gedacht und gesagt werden darf. Nichts, was nicht gefühlt werden darf. Natürlich gibt es Dinge, die nicht getan werden dürfen, nämlich immer dann wenn sich jemand anders dadurch beeinträchtigt fühlen würde. Doch wenn alle einverstanden sind, darf auch fast alles getan werden.

Aber mal vor vorne.

Warum bin ich da hingefahren?

Das ZEGG begleitet mich aus Erzählungen schon viele, viele Jahre. Ich wusste immer, dass ich da auch mal hinfahren würde. Zugegeben hatte ich sehr lange Angst davor. Angst, mich in eine Situation zu begeben die ich vielleicht nicht mehr kontrollieren kann. Angst vor dem, was dort passieren könnte, mental wie körperlich. Angst, nicht dazuzupassen oder mich nicht einzufinden. Was, wenn ich die ganze Zeit in einer Ecke sitze, nicht kann und will, was von mir verlangt wird?

Im vergangenen Jahr ist der langjährige Lebensgefährte meiner Mutter verstorben, der für mich auch ein Stück weit eine Vaterrolle hatte. Er war noch sehr jung, gerade erst 50. Die Krebserkrankung und der schnelle Tod waren ein Schock für uns als Familie aber auch für unser Umfeld. Danach habe ich erstmal weiter funktioniert und erst nach und nach angefangen zu spüren, was das – neben der Trauer – mit mir macht. Ich habe eine wahnsinnige Kraft gespürt und einen unbändigen Willen, endlich mehr zu mir zu stehen und ein Leben zu erschaffen, was MEIN Leben ist. Deswegen wurde irgendwann klar, ich will in 2017 ins ZEGG. Es ist an der Zeit. Irgendwie fühlt es sich auch an wieder der Startpunkt eines neuen Lebensabschnitts.

Dass ich das Seminar „Mut zu Vergeben“ gewählt habe war tatsächlich eher Zufall, weil es das einzige war, an dem mein Begleiter und ich beide ein grundlegendes Interesse hatten. Mich hätte eigentlich ein Seminar bei dem es um den Tod, um Leben und um Sterben geht, viel mehr interessiert. Aber offensichtlich war jetzt erstmal was anderes dran und das war sehr gut so.

Eine Übersicht über die aktuellen Seminare findet ihr immer hier: https://www.zegg.de/de/veranstaltungen.html

Knapp zwei Wochen vor dem Seminar hat sich mein Hund ganz ordentlich verletzt, sodass es mich große Überwindung gekostet hat ihn dennoch in Obhut eines guten Freundes abzugeben. Und ich bin ebenfalls ganz ordentlich krank geworden einige Tage vor dem Seminar. Das Universum oder der liebe Gott (oder, lieber Leser, setz hier irgendwas ein was für dich passt) hat mich also ziemlich auf die Probe gestellt, ob ich wirklich ins ZEGG will. Ich wollte. Unbedingt.

Die Ankunft im ZEGG

Ich war von Anfang an in diesen Ort verliebt. Ein sehr herzliches Willkommen und zum Start gleich ein vegetarisch/veganes Abendessen. Ich fühlte mich zu Hause, irgendwie angekommen. Normalerweise schläft man in Mehrbettzimmern, gegen Aufpreis ist aber auch ein Einzel- oder Doppelzimmer möglich. Wir waren beide recht schnell einig, dass es uns das wert sein würde. Unser Zimmer war schlicht aber funktional und recht groß. Toilette und Dusche waren außerhalb, aber wir hatten ein kleines Waschbecken im Zimmer, das war für mich prima.

Frauenbad

Das Badezimmer der Frauen war so schön, dass ich es direkt fotografieren musste. Es erinnert mich ein bisschen an das Harry Potter-Bad der maulenden Myrthe, nur weniger verkommen. Da macht man sich morgens gerne fertig 😉

Auch die Toiletten waren in mancher Hinsicht besonders. Zum einen gibt es fast überall All Gender-Toiletten, also keine Trennung zwischen Männern und Frauen. Das erste Mal einen Mann

Klo-Meditation

am Waschbecken zu treffen war schon merkwürdig, aber daran habe ich mich schnell gewöhnt. Hier auch noch ein kleines aber feines Highlight – die Klo-Meditation. Liebevolle Kleinigkeiten wie diese machen für mich das ZEGG zu einem besonderen Ort. Es ist einfach nahezu alles sehr achtsam und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Direkt nach dem Abendessen ging es los mit dem Kurs. Den beiden Seminarleiterinnen, Susanne und Rotraud, habe ich sofort vertraut. Mit denen kann nix schief gehen dachte ich. Susanne hat ein unfassbar sympathisches Lachen und gibt einem sofort das Gefühlt, völlig ok zu sein mit allen Macken die man so hat. Bei Rotraud ist das ebenso, sie ist über 70, strahlt einerseits eine wahnsinnige Ruhe und Lebenserfahrung aus und auf der anderen Seite ist sie mit Abstand die quirligste und witzigste über 70 jährige die ich bisher getroffen habe.

Nach kurzem Willkommen und einer Einleitung gab es eine Vorstellungsrunde. Alle neu, die wenigsten kannten sich. Aufregend. Jeder hat gesagt wie er heißt und was ihn herführt, dabei waren die Namen so unterschiedlich wie die Schicksale. Dabei ist mir schon aufgefallen, dass ich tendenziell das Küken in der Runde bin und zwar sogar mit einigem Abstand. Das hat mich aber nicht weiter gestört, vielleicht fühle ich mich sogar ganz wohl damit. Überhaupt ist an diesem Wochenende für mich nochmal sehr viel klarer geworden, wie unwichtig das äußere Alter eines menschlichen Körpers eigentlich ist. Die Seele, die da drinsteckt ist vom Alter ihrer Hülle recht unbeeindruckt.

Harte Arbeit

Direkt ging es los mit einer Einführung in die Vergebungsarbeit nach Tipping. Inhaltlich werde ich das jetzt gar nicht weiter ausführen, wer daran weiteres Interesse hat findet hier alle wichtigen Infos und Bücher: http://www.tipping-methode.at. Es ist eine Methode Frieden zu schließen mit allem, was Ärger, Wut, Groll oder Zorn in uns hervorruft. Denn es ist unsere Energie die wir diesen Gefühlen schenken und die wir gut in schöneres investieren könnten.

Eines der wichtigsten Bücher zur Tipping-Methode gibts hier:
Ich vergebe: Der radikale Abschied vom Opferdasein*

Am Ende des ersten Abends war ich schon sehr fertig. Die relativ lange Anfahrt, die ganze „Was passiert hier“-Aufregung die ein bisschen abgefallen ist aber natürlich noch nicht ganz, das hat mich schon sehr gefordert. Und die ersten Male weinen, auch das ist anstrengend. Allerdings war ich so neugierig auf das ZEGG und die anderen Menschen, dass wir doch noch für einen Moment in die ZEGG-eigene „Dorfkneipe“ gegangen sind. Dort gab es einige schon sehr vertraute Gespräche mit anderen Teilnehmern, eine BioZisch-Limo und ein paar Chips. Kurz nach Mitternacht sind wir dann aber völlig erledigt ins Bett gefallen.

Am Samstag gab es viel Aufstellungsarbeit, auch das würde ich jetzt hier nicht näher ausführen, es gibt zu viel anderes zu berichten 🙂 In kurz: Es ist eine Methode das Verhältnis verschiedener Elemente eines Systems (z.B. Menschen einer Familie) zueinander zum einen zu verbildlichen und zum anderen Konstellationen oder Themen zu sehen, die man bisher noch nicht wahrgenommen hat. Rotraud sagte immer „Es zeigt sich, was gesehen werden will…“ – das trifft es ziemlich auf den Punkt.

Zwischendurch gab es immer wieder andere kleine oder große Übungen. Bei einigem davon muss ich sagen – hätte ich das vorher im Programm gelesen wäre ich bestimmt nicht gefahren, weil ich Angst davor hatte. Vor anderen Menschen frei zu tanzen gehört dazu. Man wird aber an alles liebevoll und vertrauensvoll herangeführt, es gibt keinen Grund für Angst. Deswegen werde ich alles andere auch nicht hier schreiben 😉 Ich habe Dinge mitgemacht die ich mir vorher nicht zugetraut hätte. Und nein, es gehört nichts abgefahrenes sektenhaftes dazu.

Arbeit an emotionalen Themen ist aber einfach auch irre anstrengend, für mich zumindest. Am Samstag Mittag war ich schon so müde und fertig, dass ich nicht wusste wie ich den Rest des Tages überstehen sollte. Ich versuchte mich an Susannes Rat zu halten, gar nicht an alles zu denken was vielleicht noch kommt, sondern einfach erstmal das „Jetzt“ im Blick zu haben. Das hat dann auch bis zum Ende des Seminars am Sonntag Mittag sehr gut funktioniert.

Was ist so anders an der Arbeit im ZEGG?

Schon zu Beginn sagt jeder seinen Namen und sein Thema, mit dem er hier ist (oder zumindest was er glaubt, was sein Thema ist). Alle öffnen sich, so gut sie können, und sind verletzbar. Jeder ist sehr bei sich, bei seiner Trauer, seinem Schmerz, seiner Wut. Aber auch bei seiner Freude und seinem Glück. Es geht in Gesprächen ausgesprochen selten um Fußballvereine, das Wetter oder die Arbeit. Und wenn, dann auf eine Weise die im Fokus hat was diese Themen mit uns machen. Mehr geht es um das, was uns passiert ist. Was es mit uns macht, wie es uns verletzt hat, wie es uns ging und wie wir uns gerade versuchen wieder aufzurappeln oder eben auch noch nicht.

Wenn eine Gruppe von ca. 25 Menschen aufeinandertrifft die so miteinander agiert, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Ein Schutzmantel um uns alle, der für jeden da ist. Eine wahnsinnige Wertschätzung und ein sehr behutsamer und liebevoller Umgang miteinander. Es fühlt sich an wie ein Nest was wir für uns gebaut haben, in dem jeder liegen darf. Und in diesem Nest, unter diesem Schutzmantel, ist es dann auch einfacher, die eine oder andere Kiste seines Lebens auszupacken, die bisher im Verborgenen war, eingestaubt ist oder nie wieder hervorgeholt werden wollte. Ich weiß, alle anderen sind da und ich bin nicht alleine. Unsere kleine „Gemeinschaft auf Zeit“ fängt mich auf.

Das war zumindest mal ein Versuch zu beschreiben, was unbeschreiblich ist 😉

Verabschiedung und wieder zu Hause ankommen

Körperkontakt hat im ZEGG eine ganz, ganz andere Bedeutung als in der Welt „da draußen“. Es ist total legitim, jemanden zu bitten ob er mich kurz in den Arm nehmen kann, mir kurz mal den Nacken massiert oder einfach nur meine Hände hält. Es ist schön das zu geben und zu bekommen. Genauso legitim ist es aber auch, eine solche Bitte auszuschlagen wenn man selbst gerade eigentlich gehalten werden möchte oder eben auch einfach mal alleine sein will.

Umarmung – Alltag im ZEGG

Diese Umarmung haben wir tatsächlich fürs Foto gestellt, allerdings ist daraus eine der wichtigsten und berührendsten des ganzen Wochenendes geworden, weil ich mich gleichzeitig von einer meiner Haupt-Bezugspersonen verabschiedet habe.

Nach ganz vielen, ganz langen und liebevollen Umarmungen und Verabschiedungen dieser Menschen treten wir die Heimreise an. Spannend, ich habe das Gefühl ich kenne die meisten schon mein Leben lang. Sie sind in so kurzer Zeit so selbstverständlich und wertvoll geworden. Ich habe erst den Impuls, sie wiedersehen zu wollen, Kontakt halten zu wollen. Ich glaube aber, dass das zu „wollen“ gar nicht sinnvoll ist. Entweder man sieht sich nochmal oder eben nicht, dann erinnert man sich in großer Wertschätzung aneinander. Loslassen ist in diesem Moment ein Thema für mich und es klappt ganz gut.

Unterwegs muss ich auf Toilette, wir fahren bei McDonalds ran. Noch völlig in meiner ZEGG-Manier halte ich einer nachkommenden Frau wohlwollend die Tür auf, die mich misstrauisch anguckt und auch kein „Danke“ zustande bringt. Krass, wie sehr ich in diese liebevolle, wertschätzende und behütende Welt eingetaucht bin in so kurzer Zeit. Und wie sehr mich die Realität „da draußen“ wieder einholt.

Jetzt wird es nochmal spannend, denn ich habe meine Rüstung noch nicht wieder ganz angelegt, bin immer noch ein kleines bisschen offen und verletzbar in einer Welt, die darauf keine Rücksicht mehr nimmt. Ich möchte trotzdem etwas offener bleiben als vor dem Wochenende. Mit allem was ich gelernt habe ist es anderen auch nicht mehr so schnell möglich mich zu verletzen, zumindest im Moment. Mal schauen was das mit mir macht und schließlich ist es auch ein fließender Prozess und kein An- und Ausschalter.

In Hannover angekommen verabschiede ich mich von meinem Begleiter, der mich dankenswerter Weise nach Hause gefahren hat. Wir haben entschieden, dass jeder den Sonntag Abend für sich haben soll um alles setzen zu lassen. Alleine zu Haue fühle ich mich plötzlich sehr alleine. Von 100 auf 0 in nur 3 Stunden, das macht mir zu schaffen. Ein Ei, was aus dem Nest gefallen ist, es ist sehr kalt alleine. Nicht grenzwertig schlimm, ich habe Verständnis für mein Gefühl und es wird auch wieder gehen, wenn es lange genug da war. Schließlich bin ich ja eigentlich ganz gerne alleine. Meinem Begleiter geht es jedoch auch so und so beschließen wir, den Sonntag Abend doch noch gemeinsam ausklingen zu lassen, das fühlt sich einfach stimmiger an. Gute Entscheidung.

Was habe ich mitgenommen aus dem ZEGG-Wochenende?

Unfassbar viel. Viele kleine Bausteine bei den verschiedensten Themen. Die Ausführungen hier können nicht abschließend sein.

Sein lassen. Julia Engelmann sagt in einem Gedicht „Du musst nicht in jeden Abgrund springen, um Tiefgang zu haben“. Dieser Satz erhält für mich während dieses Wochenendes nochmal eine ganz neue Bedeutung. Susanne sagt immer wieder, dass es darum geht dem anderen Raum zu geben für sein Gefühl. Das kann man durch zuhören, durch ganz da sein. Durchaus auch durch Mitgefühl (im Sinne von mit ihm fühlen). Aber es geht eben auch darum, nicht mit zu leiden, nicht hinterher zu springen in den Abgrund des anderen und sich nicht seine Päckchen selbst aufzuladen, auch wenn es in der besten Absicht passiert. Es geht darum, Achtung vor dem Schicksal des anderen zu haben, es nicht verändern oder für ihn lösen zu wollen, das wäre anmaßend denn das kann niemand anderes außer der betroffenen Person. Jeder ist mit seinem eigenen Schicksal erstmal alleine und gleichzeitig sind wir alle mit unseren Schicksalen eben nicht alleine. Sowas geht noch ganz gut bei Freunden, es gilt aber genauso für die eigenen Eltern, da wird es schon schwieriger.

Gemeinschaft. Ich habe mich nie für einen Teamplayer gehalten. Nun durfte ich – ich glaube zum ersten Mal – spüren, dass ich das durchaus doch bin. Ein Teil eines ganzen, das sich gegenseitig stützt. Für diese Erfahrung bin ich voller Dankbarkeit.

Vertrauen in Entwicklung und in mich. Ich bin stolz, dass ich meine Angst vor allem was  kommen könnte überwunden habe und es hat sich mehr als gelohnt. Wenn man mal aus der eigenen Komfortzone ausbricht – insbesondere bei solch wichtigen Themen – wird man dafür belohnt. Mein Stein rollt und nichtmal ich selbst kann ihn aufhalten, auch wenn meine Angst das manchmal will. Ich muss ihn nur immermal wieder in die Bahn lenken, in die ich ihn haben will. Denn hinter der Angst liegt das schöne Leben 😉

Vergeben, Dinge sein lassen können. Das Grundthema dieses Seminars. Ich glaube, ich habe einen wichtigen ersten Schritt gemacht, Menschen sein lassen zu können wie sie sind. Zu vergeben, dass sie sind wie sie sind und mir zu vergeben, dass ich nicht perfekt bin. Das eine bedingt das andere ja. Ich bin wieder stärker mit meinem Urvertrauen verbunden. Das Vertrauen, das alles was passiert richtig ist, weil es passiert.

Vom Opfer zum Gestalter. Eine wichtige Frage, für die dieses Seminar auch ein Startpunkt war: Was will ich eigentlich? Nicht, was will ich nicht? Wenn ich all das ausgeräumt habe was ich nicht (mehr) will, dann ist mein Haus leer. Was kommt dann da hinein? Ich weiß es noch nicht genau, aber ich glaube beim Aufräumen werden die Ideen kommen.

Angst. Ich habe heute, 1 Tag nach dem Seminar, noch Urlaub und ein bisschen Angst vor morgen. Davor, was mit mir in der „anderen Welt da draußen“ passiert, wenn ich wieder meinen Alltag habe. Angst vor dem zurückfallen in alte Verhaltensmuster und Angst, dass ich vergesse mir das zu vergeben. Angst, vor gesellschaftlicher Inkompatibilität wenn ich diesen, meinen Weg weiter gehe.

Mut. Noch öfter in Frage stellen, warum ich glaube irgendetwas nicht tun oder sagen zu dürfen. Diejenigen die mich kennen werden sagen NOCH ÖFTER? Ja, noch öfter. Und ich werde mich dafür nicht mehr entschuldigen. Und ich habe den Mut, meinen Ängsten zu begegnen und meinen Weg – mal mehr mal weniger – furchtlos weiter zu gehen.

Wie geht es weiter mit mir und dem ZEGG?

Ein bisschen fühlt es sich an wie eine Droge, dieses Gefühl der Verbundenheit. Ich habe das Bedürfnis, es wieder herzustellen. Ich weiß allerdings auch, dass das nicht nur im ZEGG geht.

Das nächstes Seminar im Dezember habe ich schon wieder im Blick. Ich möchte mir aber die Zeit lassen, die Inhalte und Wirkung des vergangenen Seminars erstmal setzen zu lassen, bevor ich ein neues buche. Im Jahr 2018 möchte ich das ZEGG gerne mal länger als ein Wochenende kennenlernen und werde das als Sommergast tun, wenn es irgendwie in meinen Kalender passt.

Ich bin mir selbst unfassbar dankbar für diese Entscheidung. Und ich bin dem ZEGG, insbesondere Susanne, Rotraud und allen beteiligten „Nestbauern“ in Dankbarkeit verbunden.

 

PS: Danke auch dem netten Mann, der meinen beim Mittagessen runtergefallenen Teller samt Inhalt am Sonntag völlig selbstverständlich aufgeräumt hat und mir das Gefühl gegeben hat, dass ich trotz oder gerade wegen dieses Missgeschicks ein wertvoller Mensch bin. Da hatte ich gleich eine gute Übung für „mir selbst vergeben“.

Und danke dir, lieber Leser, dass du diesen langen Eintrag bis zu Ende gelesen hast 🙂 Das freut mich.

Ich bin sehr gespannt auf deine Meinung, entweder in den Kommentaren oder (das scheint vielen angenehmer zu sein) an luise@zeitgeistich.de!
Und wenn du den Artikel magst – spread the love and share the happiness (auf Facebook, Twitter, G+ oder wo du sonst bist). Ich danke dir von Herzen.

 

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2 Kommentare

  1. Michelle sagt

    …hat mich sehr berührt und habe einige Relationen zu meinem Leben gefunden, Themen, mit denen auch ich mich immer wieder beschäftige…wünsch dir Liebe, Licht und Wärme auf deinem weiteren Weg…😊❤❤❤

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