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#Filmtipp: Free Lunch Society – komm komm Grundeinkommen

Komm komm Grundeinkommen

Am 01.02. gibt es eine deutschlandweite Crowd-Premiere des Films „Free Lunch Society – komm komm Grundeinkommen“. Sowohl der Film als auch die Art der Premiere ist sehr besonders. Warum – darum geht es im Folgenden.

Für Ungeduldige geht es hier zum Trailer: YouTube Free Lunch Society

Und hier zur Ticketbuchung: Tickets

Worum geht’s in „Free Lunch Society – komm komm Grundeinkommen“?

„There is no such thing as a free lunch“ ist ein sehr bekannter Ausspruch, den einst Robert Heinlein bekannt gemacht hat. Wörtlich übersetzt heißt das ungefähr „Sowas wie ein kostenloses Mittagessen gibt es nicht“. Gemeint ist damit, dass nichts auf der Welt umsonst ist.

Seinen Ursprung hat dieser Ausspruch in dem alt-amerikanischen Brauch, in Saloons sehr salzhaltige Speisen umsonst an Kunden zu geben. Ein kostenloses Mittagessen, was aber zu reichlich Getränkekonsum geführt hat. Also letztendlich war es auch nicht wirklich kostenlos.

Der Filmtitel stellt genau das in Frage – was, wenn es zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eben doch ein „kostenloses Lunch“ gäbe, nämlich ein Grundeinkommen? Eine Leistung, die einfach so erbracht wird? Weil wir es können, weil es uns gut tut und weil es möglicherweise sogar gesellschaftlich sinnvoll ist.

Der Inhalt wird von den Machern so beschrieben: Wie könnte eine Gesellschaft mit Bedingungslosem Grundeinkommen funktionieren? Würden wir ohne die tägliche Verrichtung einer Erwerbsarbeit faul vor dem Fernseher verkümmern oder würden wir, frei von zeitraubenden Zwängen, ganz neue kreative und gemeinnützige Energien entwickeln? In der Dokumentation „Free Lunch Society“ beschäftigt sich Filmemacher Christian Tod mit den Möglichkeiten und Hintergründen des Bedingungslosen Grundeinkommens, das vor wenigen Jahren noch als völlige Utopie galt, inzwischen aber immer mehr Fürsprecher gewinnt. Christian Tod spricht mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über die Gründe für das Zerbrechen der Mittelschicht und mögliche Lösungsansätze – eben auch das Grundeinkommen, dessen Idee er rund um den Globus nachspürt. (Quelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/258105.html)

Einer der Protagonisten ist Götz Werner, der Gründer der Drogeriekette dm. Er hat sich schon vor einigen Jahren mit seinem Buch „Einkommen für alle als Verfechter des Grundeinkommens bekannt.

Und was macht die Premiere von „Free Lunch Society – komm komm Grundeinkommen“ so besonders?

Das Prinzip der „Crowd-Premiere“ basiert darauf, dass sich in allen Städten, in denen der Film gezeigt wird, Freiwillige finden die die Premiere organisieren. In Hannover mache ich das 🙂

Der Film erbringt damit selbst einen Beweis, dass Menschen gern freiwillig für gute Dinge Zeit und Energie investieren. Keiner bekommt Geld für sein Engagement und trotzdem ist Lilian Franck, meine Ansprechpartnerin bei der Produktionsfirma, immer noch selbst erstaunt, wie gut und einfach das Konzept funktioniert.

Für mich ist das eines der vielen Zeichen, dass sich Dinge eben doch zum positiven Verändern können. Dass durch eine gemeinsame Idee – das Grundeinkommen – viele fremde Menschen zusammenfinden und freiwillig – aus reiner Begeisterung am Erschaffen – dafür etwas tun. Es könnte schon eine erste, kleine Antwort-Idee sein auf die Frage, ob wir alle auf dem Sofa vergammeln wenn es Grundeinkommen gibt 😉

Dazu passt der Artikel: Mein Grundeinkommen – die nachhaltigere Lotterie

Was denkst du darüber? Ich bin sehr gespannt auf deine Meinung, entweder in den Kommentaren oder an luise@zeitgeistich.de!

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3 Kommentare

  1. Liebe Luise, herzlichen Dank für das Organisieren des Films!

    Ist es möglich, dass wir vom Lokalen Arbeitskreis Grundeinkommenstadt Hannover nach dem Film mit dem Publikum ins Gespräch kommen? Hast Du dazu schon ein Programm geplant?

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