Autor: Luise

Stapel Waschmaschinen

Das Stapel-Prinzip: wohin mit den übrigen Sachen, wenn man Minimalist wird?

Auf dem Weg in den Minimalismus gibt es viele Stolpersteine. Einer davon kann sein, dass man nicht weiß, wohin mit seinen Sachen. Dafür möchte ich dir heute einige Anregungen geben, wie man mit einem Stapel-System seine Sachen auch wirklich los wird. Wenn ich mir zu Hause einen Schrank oder ein Zimmer (erneut) vornehme, überlege ich vorher schon, welche Art Dinge ich ungefähr aussortieren werde. Je nachdem mache ich dann schon „Kategorien“, wohin die Sachen dann gehen dürfen. Die Dinge werden also gleich in Beutel oder Kisten beziehungsweise auf einen Stapel sortiert, je nach ihrer Bestimmung. Es ist also im Moment der Entscheidung „du darfst gehen“ schon klar, wohin es gehen wird. Das macht die Umsetzung einfacher und mich weniger rückfällig :D. Schritt 1: Dinge kategorisieren in „wertvoll“ und „nicht so wertvoll“ Mittlerweile habe ich so viele Dinge weggeben, dass ich immer weniger Lust habe, viel Energie in den Verkauf zu investieren. Das mache ich nur noch oberhalb der 10€-Grenze. Alles andere wird kostenfrei weggeben. Das kann natürlich jeder selbst entscheiden, wo diese Grenze liegt. Aber …

Cafe am Rande der Welt

#Lieblingsbuch: Wiedersehen im Café am Rande der Welt

Dieses kleine und sehr lesenswerte Büchlein „Wiedersehen im Café am Rande der Welt: Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst„ von John Strelecky hat mich durch die vergangene Weihnachtszeit- und Silvesterzeit begleitet und doch sehr viel weiter gebracht. Ich habe es nach dem fertig lesen auch gleich weitergegeben und kann es jedem sehr ans Herz legen 🙂 Worum gehts in “ Wiedersehen im Café am Rande der Welt“? Es geht um eine gestresste Geschäftsfrau, Jessica, die im Kostüm und High Heels in das besagte Café kommt und sich darüber ärgert, dass es keinen Handyempfang gibt. Eigentlich will sie direkt wieder gehen, entscheidet sich dann aber doch dagegen, weil der Koch an diesem Tag sie dazu überredet. John, der „Aushilfs-Koch“, war selbst vor einigen Jahren zu Gast in diesem Café. Deswegen heißt es auch „Wiedersehen“. Seit dieser Begegnung hat sich sein Leben ganz grundlegend verändert. Die beiden Inhaber des Cafés, Casey und John, sowie Johns Tochter Emma sind dabei eine Art Lehrer für diejenigen, die das Café finden. So auch für die gestresste Geschäftsfrau. Eigentlich verlebt sie nur …

Komm komm Grundeinkommen

#Filmtipp: Free Lunch Society – komm komm Grundeinkommen

Am 01.02. gibt es eine deutschlandweite Crowd-Premiere des Films „Free Lunch Society – komm komm Grundeinkommen“. Sowohl der Film als auch die Art der Premiere ist sehr besonders. Warum – darum geht es im Folgenden. Für Ungeduldige geht es hier zum Trailer: YouTube Free Lunch Society Und hier zur Ticketbuchung: Tickets Worum geht’s in „Free Lunch Society – komm komm Grundeinkommen“? „There is no such thing as a free lunch“ ist ein sehr bekannter Ausspruch, den einst Robert Heinlein bekannt gemacht hat. Wörtlich übersetzt heißt das ungefähr „Sowas wie ein kostenloses Mittagessen gibt es nicht“. Gemeint ist damit, dass nichts auf der Welt umsonst ist. Seinen Ursprung hat dieser Ausspruch in dem alt-amerikanischen Brauch, in Saloons sehr salzhaltige Speisen umsonst an Kunden zu geben. Ein kostenloses Mittagessen, was aber zu reichlich Getränkekonsum geführt hat. Also letztendlich war es auch nicht wirklich kostenlos. Der Filmtitel stellt genau das in Frage – was, wenn es zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eben doch ein „kostenloses Lunch“ gäbe, nämlich ein Grundeinkommen? Eine Leistung, die einfach so …

Als ich mich selbst zu lieben begann

Charlie Chaplin: Als ich mich selbst zu lieben begann

Eines meiner liebsten Gedichte kommt von Charlie Chaplin. Zu seinem 70. Geburtstag hat er das verfasst. Es sind gute Leitplanken, wenn sich unsereins (also unter-70-jährige 😉 ) mal wieder im Alltag oder in Gedanken verloren haben. Deswegen teile ich es heute mir dir. Als ich mich selbst zu lieben begann Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN. Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN. Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“. Als ich mich selbst zu lieben begann, habe …

Fokus

4 Schritte zum Fokus – womit willst du das nächste Jahr verbringen?

Es ist wieder soweit, der Jahreswechsel steht an. In der einen Sekunde atmen wir ein, in der anderen wieder aus und schon… ist ein ganzes, neues Jahr angebrochen. Ein Jahr, was von uns gestaltet werden möchte mit all unserer Bewusstheit und unserem ganzen Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge. Warum brauchen wir Fokus? Oft haben wir viele gute Vorsätze zum neuen Jahr und geben uns anfangs sogar Mühe, diese einzuhalten. Doch oft genug schaffen wir es nicht. Ein Versprechen zu brechen, was wir uns selbst gegeben haben nagt am Selbstwert („Ich habe es mal wieder nicht hinbekommen“) Fehlender Fokus macht unglücklich – wir denken nicht darüber nach, was wir tun, sondern nur, wie wir am schnellsten mit allem fertig werden – und machen nie, was uns eigentlich glücklich macht Wir können uns nicht jeden Tag neu Gedanken darüber machen, ob etwas passend oder „gerade dran“ ist. Dafür gibt uns unser Fokus Leitlinien im Alltag. Deswegen ist es gut, von Zeit zu Zeit mal einen Schritt zurückzutreten und aus dem ständigen Tun und dem alltäglichen Chaos herauszukommen. …

Liebe

Das wichtigste Weihnachtsgeschenk: 10 Wege, Liebe zu schenken

Es ist wieder Weihnachten. Die Menschen kaufen einander allerlei Zeug und hoffen, dass der andere dann schon weiß, dass sie ihn mögen. Und auch denen, die man nicht so mag kauft man Zeug, es gehört sich ja so. Muss das so sein? Seitdem ich auf meinem spirituellen Weg bin ist Weihnachten auch die Zeit in der ich mich vermehrt frage: Was möchte ich eigentlich in die Welt geben? Was ist es, was ich zu schenken habe? Womit kann ich Gutes tun? Die Antwort ist immer die gleiche: Liebe. Dinge können sich die (meisten) Leute schließlich selbst kaufen und Missmut, fehlendes Vertrauen & Co. ist im Überfluss da. Ich glaube mittlerweile, Liebe zu geben ist unser Daseinszweck auf diesem Planeten. Also los, wie geht das? Wie schenkt man eigentlich Liebe? Liebe schenken hört sich so einfach an. Und es gibt so viele verschiedene Wege das zu tun. Je nachdem um wen es geht, wo der andere gerade steht, welche Beziehung ihr zueinander habt kann sich das sehr unterscheiden. Anbei findest du ein paar Anregungen, vielleicht ist …

ZEGG

Zeit nehmen, Zeit geben, Zeit lassen – ZEGG die Zweite

Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder im ZEGG. „Mal wieder“ klingt, als würde ich dort schon jahrelang hinfahren und so fühlt es sich auch an. Tatsächlich war es aber erst das zweite Mal an diesem magischen Ort. Falls du noch nicht weißt, was das ZEGG ist, empfehle ich dir meinen ersten Artikel dazu – dort ist einiges erklärt: Meine unbeschreibliche Zeit im ZEGG Das Thema dieses ZEGG-Wochenendes Das Seminar war dieses Mal ein Schnupperkurs der sogenannten „Liebesakademie“ von Susanne Koths, Roger Balmer und Rotraut Rospert – unterstützt von zwei wundervollen Assistentinnen. Die Liebesakademie ist eine von Susanne und Roger ins Leben gerufene Seminarreihe, die allem Voran ermuntern möchte, sich bewusst und achtsam mit den Themen zu befassen, die Liebe, Partnerschaft und Sexualität mit sich bringen. Sprache zu bringen in bisher Unaussprechliches. Wie geht Lieben eigentlich? Wie fühlt sich das an? Und bin ich dann noch frei? Wo hört das „ich“ auf und wo fängt das „wir“ an? Fühle ich mich wohl mit Nähe, mit mir oder mit dem was ich glaube, was andere von mir erwarten …

5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

#Lieblingsbuch: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

Sterben ist nicht so ein beliebtes Party-Thema. Irgendwie verstehe ich das ja auch. Schade aber, dass es in unserer Gesellschaft so tabuisiert ist, denn es gibt viel zu lernen. Von Sterbenden und Verstorbenen für das eigene, lebendige Leben. Von dem, was diese Menschen in ihrem Leben gemacht haben und davon, wie sie rückblickend darauf schauen. Und genau darum dreht sich das Buch 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden. Warum es so wichtig ist, sich mit dem Tod zu befassen Ich habe immer gedacht, sterbende Angehörige – das passiert nur den anderen. Ich war mit dem Glück gesegnet, über viele Jahre eine tolle (und vollständige) Familie zu haben. Bis es dann eines Tages sehr schnell nicht mehr so war und jemand in unserer Mitte unerwartet und plötzlich fehlte. Diese Erfahrung hat viel mit mir gemacht und ich erinnerte mich, dass es auch engen Freunden, die zeitig Eltern verloren hatten so ging. Auch wenn es erstmal merkwürdig klingt gibt es neben der großen Trauer und all den anderen eher negativen …

Knowmads

Eine Schule fürs Leben: Die Knowmads Business School

Die Knowmads Business School in Amsterdam bietet ein 6-monatiges, internationales und kreatives Programm auf Englisch an. Sie wird auch die „Hippie-Uni“ genannt, weil es keine Noten und keinen Klausurendruck gibt. Der „Lehrplan“, den es so eigentlich gar nicht gibt hat zwei zentrale Fragen: Wer bin ich eigentlich? Und wenn ich ungefähr weiß, wer ich bin, was will ich damit machen im Leben? Wir bekommen eigentlich schon seit dem Kindergarten (oder vorher?) diktiert, was wir zu tun, zu lassen und zu denken haben. Platz für wirklich eigene Freiräume ist da selten. Ausprobieren, Fehler machen dürfen, sich einem Thema oder einer Passion ganz hingeben und mit anderen darüber austauschen – wann ist dafür schonmal Zeit? Bei Knowmads geht es genau darum. In einem Interview mit flux fm sagt eine Mitarbeiterin der Knowmads: „Es geht um das Verlernen, weil die konventionelle Schule die Kreativität der Leute kaputt macht. Frag dich selbst: Was willst du tun? Und die Leute können das nicht beantworten. Wir haben welche, die gleich loslegen, aber manche sitzen auch drei Monate auf dem Sofa und …

Emanzipation

Emanzipation heißt nicht, dass Frauen jetzt Anzüge tragen dürfen

Frauenquoten, mehr Frauen im Management, die Rolle der Frau im Wandel – es verändert sich etwas, das ist klar. Doch was verändert sich da eigentlich? Und was hat es mit dieser Emanzipation auf sich? Wofür kämpfen wir da die letzten Jahrzehnte und ist das, was wir bisher erreicht haben, gut? Ist das Ziel erreicht? Sind es wirklich „weibliche“ Frauen, die da ins Management berufen werden? Emanzipation, Gender-Studies und Gleichstellung ist gerade total hip. Meinem Empfinden nach ist im Moment das Ziel, Frauen zu berücksichtigen und in Führungspositionen zu bringen, weil man das gerade so macht. Damit man sich nicht rechtfertigen muss, warum so wenig Frauen im Vorstand sind. Und weil Diversität ja offensichtlich irgendwie sinnvoll ist. Warum genau – die Frage vermag niemand so richtig zu beantworten. Es gibt ja genug Studien und schlaue Köpfe auf die verwiesen werden kann, da braucht man keine eigene Meinung. Wenn man sich nun die Frauen anschaut – egal in welchem Unternehmen – werden sehr oft Frauen in diese Positionen gebracht, die da erstmal nicht stören. Weil sie den …