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Stapel Waschmaschinen

Das Stapel-Prinzip: wohin mit den übrigen Sachen, wenn man Minimalist wird?

Auf dem Weg in den Minimalismus gibt es viele Stolpersteine. Einer davon kann sein, dass man nicht weiß, wohin mit seinen Sachen. Dafür möchte ich dir heute einige Anregungen geben, wie man mit einem Stapel-System seine Sachen auch wirklich los wird. Wenn ich mir zu Hause einen Schrank oder ein Zimmer (erneut) vornehme, überlege ich vorher schon, welche Art Dinge ich ungefähr aussortieren werde. Je nachdem mache ich dann schon „Kategorien“, wohin die Sachen dann gehen dürfen. Die Dinge werden also gleich in Beutel oder Kisten beziehungsweise auf einen Stapel sortiert, je nach ihrer Bestimmung. Es ist also im Moment der Entscheidung „du darfst gehen“ schon klar, wohin es gehen wird. Das macht die Umsetzung einfacher und mich weniger rückfällig :D. Schritt 1: Dinge kategorisieren in „wertvoll“ und „nicht so wertvoll“ Mittlerweile habe ich so viele Dinge weggeben, dass ich immer weniger Lust habe, viel Energie in den Verkauf zu investieren. Das mache ich nur noch oberhalb der 10€-Grenze. Alles andere wird kostenfrei weggeben. Das kann natürlich jeder selbst entscheiden, wo diese Grenze liegt. Aber …

Fokus

4 Schritte zum Fokus – womit willst du das nächste Jahr verbringen?

Es ist wieder soweit, der Jahreswechsel steht an. In der einen Sekunde atmen wir ein, in der anderen wieder aus und schon… ist ein ganzes, neues Jahr angebrochen. Ein Jahr, was von uns gestaltet werden möchte mit all unserer Bewusstheit und unserem ganzen Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge. Warum brauchen wir Fokus? Oft haben wir viele gute Vorsätze zum neuen Jahr und geben uns anfangs sogar Mühe, diese einzuhalten. Doch oft genug schaffen wir es nicht. Ein Versprechen zu brechen, was wir uns selbst gegeben haben nagt am Selbstwert („Ich habe es mal wieder nicht hinbekommen“) Fehlender Fokus macht unglücklich – wir denken nicht darüber nach, was wir tun, sondern nur, wie wir am schnellsten mit allem fertig werden – und machen nie, was uns eigentlich glücklich macht Wir können uns nicht jeden Tag neu Gedanken darüber machen, ob etwas passend oder „gerade dran“ ist. Dafür gibt uns unser Fokus Leitlinien im Alltag. Deswegen ist es gut, von Zeit zu Zeit mal einen Schritt zurückzutreten und aus dem ständigen Tun und dem alltäglichen Chaos herauszukommen. …

Bodensofa

Ein Sofa ohne Füße – wohnen auf dem Fußboden :)

Sitzen ist das rauchen unserer Zeit sagt man. Wenn man Kinder beobachtet fällt auf, dass diese sich gar nicht intuitiv auf einen Stuhl setzen. Solange es irgendwie geht, spielen sie auf Decken, auf dem Boden oder draußen auf der Erde. Wir Erwachsenen zwingen sie irgendwann, sich doch zum Essen „ordentlich“ an den Tisch zu setzen. So, wie wir das auch gelernt haben. Na Gott sei Dank sind wir jetzt Erwachsen und können selbst wählen 🙂 Als nun in meiner letzten Wohnung noch eine Ecke frei war, habe ich angefangen zu überlegen wie ich wieder öfter auf dem Boden sitzen könnte. Eine Matratze, dicke, japanische Futons, Tatami-Matten …. es gibt relativ viele Möglichkeiten. Nun sollte es aber nicht allzu teuer werden und recht pflegeleicht bitte (es gibt ja noch das Fellknäuel in meinem Haushalt…). Deswegen kam ich auf eine relativ einfach Lösung und habe Palettenkissen auf den Fußboden gelegt (Bezugsquelle: Palettenkissen Grau). Fertig war das Bodensofa. Was sind die Vorteile an einem Bodensofa aus Palettenkissen? Da Palettenkissen eigentlich für draußen gedacht sind, sind sie relativ widerstandsfähig. …

Vogel auf Ast - Minimalimus

Warum Minimalismus nicht nur was mit Gegenständen zu tun hat

Minimalismus ist gerade total im Trend. Minimalistisches Wohnen kann man mittlerweile selbst im Ikea-Katalog bestaunen. Es ist die neue Art, hip und cool zu sein. Einerseits freut mich das, weil es mir einfach angenehm ist wenn nicht alles vollgestellt ist. Andererseits weckt es in mir die Sorgen, dass der eigentliche Kern der Sache verloren geht. Was der für mich ist möchte ich heute mit euch teilen. Minimalismus und Gegenstände Ich glaube, dass Dinge aus dem eigenen Umfeld zu entfernen – den Bücherschrank auszuräumen, den Kleiderschrank oder diverses ungenutztes Küchenquipment – ein guter Weg ist, zu starten. Es gibt gleich sichtbare Unterschiede und es ist verhältnismäßig einfach. Deswegen ist die Reduktion von Gegenständen eine durchaus wertvoll Art, Minimalismus auszudrücken und ich lebe sie auch. Und dennoch ist es nur eine von vielen. Oft ist ja unser Wohnumfeld auch ein Spiegel dessen, was gerade in unserem Kopf vor sich geht. Julia Engelmann sagt im „schlechtestentestesten Tag“: „Das Chaos in mir und das um mich habe ich allein gemacht“. Wie unser Umfeld aussieht zeig also vor Allem, wie …

Haftpflichthelden – ein bisschen Weltverbesserung, ein bisschen Business

Versicherung, bäh! Weglaufen und nix mehr mit zu tun haben! So gehe ich da normalerweise ran. Nicht so bei Haftpflichthelden, da macht es schon fast wieder Spaß, sich damit zu beschäftigen. Naja, sagen wir es ist ok. Spaß ist bei Versicherungen einfach zu viel verlangt. Nochmal zur Erinnerung was die Haftpflicht eigentlich versichert: Wenn du jemand anderen einen Schaden zufügst, musst du grundsätzlich dafür bezahlen. Weil wir Menschen schusselig sind und sowas, insbesondere bei Personenschaden, schnell teuer werden kann, gehört die Haftpflicht zu den Versicherungen, die selbst ich als bekennender Versicherungs-Minimalist habe. Für Ungeduldige: Was ist anders als bei anderen Versicherungen? Haftpflichthelden gehört für mich zu den Unternehmen, die verstanden haben dass wir nicht immer was Neues machen müssen. Man kann auch was bestehendes einfach besser machen als die bisherigen Anbieter. Mit mehr Transparenz, weniger Kunden-Ausbeutung und einem (zumindest gefühlten) „Wir-Gefühl“ durch den Ansatz einer Gemeinschaft, die zusammenarbeitet. Natürlich müssen Unternehmen Geld verdienen, aber das geht auch ohne Kunden die sich über den Tisch gezogen fühlen. Der Preis. 72 Euro. Immer. Egal wie du heißt, …

ShampooSeifen – nachhaltig Haare waschen!

Bei all den Tonnen Plastikmüll die jedes Jahr in unsere Meeren wandern habe ich diesen Sommer nochmal genauer geschaut, welche Produkte eigentlich den Hauptanteil meines Plastikmülls ausmachen und was davon man gut anders lösen kann. Eine nicht riesige aber leicht zu ersetzende Sache sind dabei Shampooflaschen, also zum Beispiel Duschgel, Haarshampoo und Spülung. Ich habe überlegt, dass das doch anders gehen muss, weil sich auch die Urmenschen und die alten Ägypter irgendwie gewaschen haben und noch nicht von Procter & Gamble oder Unilever mit allen Unnötigkeiten des Lebens vorsorgt wurden. Und tadaaa… natürlich geht es anders. Zum einen gibt es gerade vor allem in den USA die #NoPoo Bewegung. Dabei geht es darum, gar kein Shampoo mehr zu nutzen. Die Haare werden also nur mit Wasser, Tonerden, Kaffee, Essig & Co. gewaschen. Das war mir für den Start dann doch zu… unsicher. Zum einen was den Aufwand anbelangt, zum anderen habe ich auch doch Vorbehalte, mit ungewaschenen oder ungepflegten Haaren unter die Menschen zu gehen. Dennoch, vielleicht versuche ich irgendwann auch das. ShampooBars & ShampooSeifen Nun gibt …

Nachhaltige & günstige Möbel aus Pappe – Room in a Box

Hallo ihr Lieben, mein letzter Umzug ist noch nicht so lange her und für Möbel aus Pappe statt aus Holz oder teilweise Metall wäre ich sehr dankbar gewesen. Da die meisten von euch wahrscheinlich selbst schonmal umgezogen sind wisst ihr wie nervig das sein kann. Betten und Schreibtische auseinanderbauen, rumzufahren, in den 5. Stock schleppen und dann wieder zusammentackern. Dafür habe ich kürzlich eine ziemlich tolle Lösung gefunden, die ich euch heute gerne vorstellen möchte. Das Unternehmen heißt Room in a Box, zu deutsch also ungefähr „Raum in einer Kiste“. Und dieses Unternehmen baut Möbel aus Pappe. Ja, richtig gelesen. Und die sehen noch nicht mal schlecht aus. Was kann das Bett aus Pappe? Das am meisten verkaufte Produkt – und wie ich finde auch mit Abstand das coolste – ist das Bett. Das findet ihr auch auf dem Titelbild zu diesem Artikel. Durch seine Wabenstruktur kann man es recht fix zusammenlegen und unter den Arm klemmen oder alternativ als Gästebett irgendwo an der Wand verstauen. Die Belüftung der Matratze von unten ist dadurch auch …