Alle Artikel mit dem Schlagwort: #loslassen

Kontoauszug

Dein Kontoauszug als Lebensprotokoll… und was er dir sagen will.

Die allermeisten von uns haben eins – ein Konto. Und ob wir wollen oder nicht, darauf ist ziemlich viel nachvollziehbar. Alles was wir kaufen, bestellen, buchen oder einfach bezahlen ist dort dein säuberlich aufgelistet. Es ist, als würde jemand ganz heimlich und sehr genau unser Leben protokollieren. Und am Ende bekommst du dein ganz eigenes Protokoll – deinen Kontoauszug. Das Leben, was in deiner Facebook-Timeline oder auf Instagram stattfindet ist das, was du gerne anderen erzählst. Es ist das selbst gebaute Luftschloss, was wir anderen gern zeigen. Und das ist ok, niemand redet gern über Apothekenrechnungen wegen Pilzinfektion oder die Überweisung ans Ordnungsamt wegen Falschparken. Der Kontoauszug ist die mittelmäßig renovierte 2-Raum-Wohnung, in der wir tatsächlich leben. Was kann dein Kontoauszug dir sagen? Deswegen ist es auch ok, dass wir unseren Kontoauszug nicht gerne rumzeigen. Er zeigt die graue Realität. Umso wichtiger ist es aber, dass wir ihn von Zeit zu Zeit selbst mal anschauen. Es gibt einen einfachen Test: Wenn dich jemand noch nie getroffen hat, und zufällig deinen Kontoauszug findet, was würde er …

Bodensofa

Ein Sofa ohne Füße – wohnen auf dem Fußboden :)

Sitzen ist das rauchen unserer Zeit sagt man. Wenn man Kinder beobachtet fällt auf, dass diese sich gar nicht intuitiv auf einen Stuhl setzen. Solange es irgendwie geht, spielen sie auf Decken, auf dem Boden oder draußen auf der Erde. Wir Erwachsenen zwingen sie irgendwann, sich doch zum Essen „ordentlich“ an den Tisch zu setzen. So, wie wir das auch gelernt haben. Na Gott sei Dank sind wir jetzt Erwachsen und können selbst wählen 🙂 Als nun in meiner letzten Wohnung noch eine Ecke frei war, habe ich angefangen zu überlegen wie ich wieder öfter auf dem Boden sitzen könnte. Eine Matratze, dicke, japanische Futons, Tatami-Matten …. es gibt relativ viele Möglichkeiten. Nun sollte es aber nicht allzu teuer werden und recht pflegeleicht bitte (es gibt ja noch das Fellknäuel in meinem Haushalt…). Deswegen kam ich auf eine relativ einfach Lösung und habe Palettenkissen auf den Fußboden gelegt (Bezugsquelle: Palettenkissen Grau*). Fertig war das Bodensofa. Was sind die Vorteile an einem Bodensofa aus Palettenkissen? Da Palettenkissen eigentlich für draußen gedacht sind, sind sie relativ widerstandsfähig. …

Jahreszeit

Jahreszeit(en) genießen – wie uns die Natur durchs Jahr führt

Es gibt Menschen, die sagen „Ich hasse den Winter“. Schade, denn das bedeutet dass du einige Monate jedes Jahres mit einer inneren Ablehnung gegen deine Außenwelt verbringst. Hat nicht jede Jahreszeit etwas wunderbares an sich? Und ist es nicht unsere Möglichkeit, das zu entdecken? Das zu genießen, was jetzt gerade ist? Für mich bedeutet das, einfach viermal pro Jahr eine neue Lieblings-Jahreszeit zu haben. Warum das so ist, erzähle ich euch heute. Immer etwas zu genießen Jede Jahreszeit hat ihre kleinen „Wunderbarkeiten“. Und jede Jahreszeit hat ihre anstrengenden Seiten. Alles such immer nach Ausgeglichenheit, deswegen kann es ja gar nicht anders sein. Wir können uns nun auf die vielen Menschen konzentrieren, die im Frühling plötzlich die Parks bevölkern und laut sind, auf die viel zu heißen Sommertage, an denen man sich kaum wegen kann und an die endlosen Stunden im Büro, wenn es draußen viel zu schön ist. Wir können und konzentrieren auf das eklige Matschwetter und ständig dreckige Schuhe im Herbst und auf die klirrende Kälte, die eingefrorenen Autoschlösser und morgendliches Scheibe-Kratzen im Winter. …

loslassen

Warum es manchmal der einzige Weg ist, Menschen loszulassen

Eine liebe Freundin von mir hat mal ein schönes Gleichnis erzählt, welche Rolle Menschen in unseren Leben spielen. Sie sagte „Das Leben ist wie eine Zugfahrt, manche haben ein Langstreckenticket und fahren bis zur Endstation mit, andere bleiben ein paar Stationen und gehen dann wieder und andere hüpfen nur kurz auf den Zug auf und sehr bald auch wieder runter.“ Das fand ich sehr schön und passend. Und dennoch fällt es uns manchmal so schwer, Menschen loszulassen. Ich für meinen Teil tue mich oft schwer Schwarzfahrern, bei denen ich weiß dass sie eigentlich nur ein Kurzstreckenticket haben, auch ganz bewusst aus meinem Zug zu verbannen. Wir Menschen sind etwas träge und das ich normal. Umso wichtiger wird es mir, bewusst zu entscheiden mit wem ich meine Zeit verbringe. Denn ich Zeiten von Arbeiten gehen, Hund, Familie, Einkaufen, Kochen, Wohnung putzen bleibt nicht mehr so viel Zeit übrig, die ich zur freuen Verfügung habe. Und da habe ich noch nicht mal Kinder, die freie Zeit wird also tendenziell noch sehr viel weniger in den kommenden Jahren. …

Ziehe sie in deinen Frieden.

3 Briefe, die die Welt bedeuten (können) – oder wie du in Frieden mit deiner Umwelt kommst

Sehr, sehr oft akzeptieren wir, dass manche Dinge im Leben einfach doof sind. Wir leben damit, dass wir wütend Sind auf Dinge die geschehen sind, auf Umstände, auf Menschen, auf Unternehmen und so weiter. Es ist so normal geworden, sich aufzuregen, dass wir das oft gar nicht merken. Und selbst wenn wir uns über etwas nicht jeden Tag aufregen sondern nur 1x im Jahr (z.B. an Weihnachten ;)), so sind wir doch im Unfrieden damit und es zehrt latent an unsere Kräften. Sollten wir uns nicht unseren Frieden zurückholen? Wie man sowas auflösen kann stelle ich euch im folgenden vor. Das ist natürlich nur eine von unendlich vielen Möglichkeiten. Ich habe damit schon gute Erfahrungen gemacht, auch wenn ich vorher sehr, sehr skeptisch war. Aber einfach mal machen und überraschen lassen hilft oft weiter 😉 Schritt 1: Erkenntnis, dass Ärger ausschließlich deine Energie kostet Ich selbst habe mir erst auf meinem Vergebungsseminar im ZEGG wirklich bewusst machen können, dass dieser Groll auf Dinge, Menschen oder Umstände eben nicht „gottgegeben“ ist. Es ist unnötig und auch ein …

Therapeuten loslassen befreien

Warum die Welt ein besserer Ort ist, wenn mehr Menschen einen Therapeuten haben

Ja, ich habe einen Therapeuten. Sogar eine TherapeutIN. Und nein, ich habe keinen Knall, bin nicht komisch (oder zumindest nicht komischer als du auch ;)). Oder um es mal wieder mit Julia Engelmann zu sagen „Mit nem Beinbruch gehst du auch zum Orthopäden, also kannst du auch mal mit nem Psychologen reden“. Ich finde es sehr schade, dass Therapien bei uns immer noch ein Dogma innewohnt, dem Schwachheit, Verrücktheit (im negativen Sinne) oder grundsätzliche Lebensunfähigkeit zugeschrieben wird. Wir putzen jeden Tag Zähne und tun sonst allerlei Dinge, um unseren Körper in Schuss zu halten. Und wie halten wir unsere Seele in Schuss? Ich glaube, dass wir uns selbst und unseren Mitmenschen viel Vorenthalten, wenn wir uns so sehr gegen ein Gespräch mit einem Therapeuten wehren. Am Ende geht es nur darum, dass Therapeuten Menschen sind, die das „Gedanken sortieren“ mal professionell gelernt haben. Und sie urteilen meist nicht so schnell wie deine beste Freundin oder dein bester Freud wenn es um Gedanken geht, die nicht so hip oder gesellschaftsfähig sind. Ich hoffe mit diesem Artikel …

5 Zeichen an denen du merkst, dass es Zeit ist den Job loszulassen

Diesen Artikel schreibe ich zu einem Zeitpunkt, zu dem ich meinen Job noch habe. Ich habe noch nicht mal gekündigt. Ob ich es zeitnah tun werde, weiß ich auch nicht. Ich denke auch gerade „Ahhhh, das kannst du erst veröffentlichen wenn du wirklich weg bist“. Mal sehen. In einem ZEGG-Seminar habe ich von der lieben Susanne Kohts gelernt, dass man auch als spiritueller Mensch das „fake it until you make it“-Verfahren anwenden darf. Zu deutsch, „tu so als ob, bis es wirklich eingetreten ist“. Das tue ich hiermit. Ich tue in meinem Kopf, als hätte ich bereits gekündigt. Woran ich gemerkt habe, dass es dafür Zeit war (bzw. wäre). 5 Zeichen, dass es an der Zeit ist deinen Job gehen zu lassen 1. Du sagst anderen Leuten, dass du gehen willst. Regelmäßig. Ich bin extrem dankbar dafür, dass es in meinem beruflichen Umfeld überhaupt Menschen gibt, mit denen ich so offen darüber sprechen kann. Im privaten sowieso. Als ich kürzlich ein Kennenlern-Gespräch mit einem neuen Manager hatte, habe ich entschieden ebenso ehrlich zu sein, damit …