Alle Artikel mit dem Schlagwort: #minimalismus

Stapel Waschmaschinen

Das Stapel-Prinzip: wohin mit den übrigen Sachen, wenn man Minimalist wird?

Auf dem Weg in den Minimalismus gibt es viele Stolpersteine. Einer davon kann sein, dass man nicht weiß, wohin mit seinen Sachen. Dafür möchte ich dir heute einige Anregungen geben, wie man mit einem Stapel-System seine Sachen auch wirklich los wird. Wenn ich mir zu Hause einen Schrank oder ein Zimmer (erneut) vornehme, überlege ich vorher schon, welche Art Dinge ich ungefähr aussortieren werde. Je nachdem mache ich dann schon „Kategorien“, wohin die Sachen dann gehen dürfen. Die Dinge werden also gleich in Beutel oder Kisten beziehungsweise auf einen Stapel sortiert, je nach ihrer Bestimmung. Es ist also im Moment der Entscheidung „du darfst gehen“ schon klar, wohin es gehen wird. Das macht die Umsetzung einfacher und mich weniger rückfällig :D. Schritt 1: Dinge kategorisieren in „wertvoll“ und „nicht so wertvoll“ Mittlerweile habe ich so viele Dinge weggeben, dass ich immer weniger Lust habe, viel Energie in den Verkauf zu investieren. Das mache ich nur noch oberhalb der 10€-Grenze. Alles andere wird kostenfrei weggeben. Das kann natürlich jeder selbst entscheiden, wo diese Grenze liegt. Aber …

Geschenke

Schon wieder Weihnachten – wie du sinnvolle (minimalistische) Geschenke findest

In meiner Familie und auch im engen Freundeskreis gibt es eine einfache Regel für Geschenke: „Zum Verbrauchen oder Weiterverschenken“. Das bedeutet, entweder es sind Shampoos, Konzertkarten, Kerzen etc. die sich einfach verbrauchen und nicht ein Leben lang aufbewahrt werden müssen. Und wenn es nun doch Gegenstände sind, die sich nicht verbrauchen, hat der Beschenkte immer das Recht, diese Weiterzuverschenken. Und immer noch finde ich Runden, in denen entschieden wurde sich gar nichts zu schenken sehr entspannt. Aber auch ein ganz, ganz kleines bisschen schade. Geschenke versetzen uns so oft zurück in die Gefühlt und die Aufregung, die wir als Kinder hatten. Und das ist doch so genießenswert! Warum man sehr wohl Geschenke weiterverschenkten darf (auch wenn die Oma uns was anderes beigebracht hat) Geschenke sind – wenn sie von Herzen kommen – dazu da, dem anderen Freude zu machen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich möchte, dass der Beschenkte durch meine Überlegungen und Mühen einen Moment der Freude erlebt. Einen Moment der Überraschung und des ganz „da sein“. Ein Gefühl der Zuneigung von mir für …

Kontoauszug

Dein Kontoauszug als Lebensprotokoll… und was er dir sagen will.

Die allermeisten von uns haben eins – ein Konto. Und ob wir wollen oder nicht, darauf ist ziemlich viel nachvollziehbar. Alles was wir kaufen, bestellen, buchen oder einfach bezahlen ist dort dein säuberlich aufgelistet. Es ist, als würde jemand ganz heimlich und sehr genau unser Leben protokollieren. Und am Ende bekommst du dein ganz eigenes Protokoll – deinen Kontoauszug. Das Leben, was in deiner Facebook-Timeline oder auf Instagram stattfindet ist das, was du gerne anderen erzählst. Es ist das selbst gebaute Luftschloss, was wir anderen gern zeigen. Und das ist ok, niemand redet gern über Apothekenrechnungen wegen Pilzinfektion oder die Überweisung ans Ordnungsamt wegen Falschparken. Der Kontoauszug ist die mittelmäßig renovierte 2-Raum-Wohnung, in der wir tatsächlich leben. Was kann dein Kontoauszug dir sagen? Deswegen ist es auch ok, dass wir unseren Kontoauszug nicht gerne rumzeigen. Er zeigt die graue Realität. Umso wichtiger ist es aber, dass wir ihn von Zeit zu Zeit selbst mal anschauen. Es gibt einen einfachen Test: Wenn dich jemand noch nie getroffen hat, und zufällig deinen Kontoauszug findet, was würde er …

SHUUZ

Gebrauchten Schuhen ein zweites Leben schenken – mit SHUUZ

Warum haben wir eigentlich so viele Schuhe? Im Schuhladen passte das neue Paar Schuhe ganz prima und wurde direkt mitgenommen. Wochen später merkt man, dass die Schuhe doch nicht so richtig passen oder einfach nicht so gut gefallen wie anfangs gedacht. Und über die Jahre sammeln sich dann Berge von Schuhen an, die nicht an Füße kommen. Kennt ihr das auch? Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei höhenwertigen Markenschuhen ist es ja vielleicht noch sinnvoll, sie mit einem gewissen Aufwand bei Ebay zu verkaufen. Aber spätestens, wenn der Schuh nicht mehr ganz neu ist oder keine Marke hat, lohnt sich das kaum. Nicht selten fliegen dann völlig intakte Schuhe einfach in den Müll. Als meine Mutti anfing, ihren Kleiderschrank auszuräumen und ungefähr 10 Paar Schuhe verschiedenster Familienmitglieder in den Müll wandern sollten fand ich das doof. In meinem „Alles kann wiederverwertet werden“-Wahn habe ich dann angefangen zu suchen, was man denn mit alten Schuhen machen kann, außer sie wegzuschmeißen oder in die Altkleidersammlung zu geben. Was damit so ganz genau passiert weiß man ja auch …

Audible

Audible: Ohren auf, Augen zu und in die Welt der Bücher eintauchen!

Bücher sind toll. Sie sind aus Papier, man kann sie anfassen, rumliegen haben und verschenken. Und Bücher wollen gelesen werden. Das ist ihr Daseinszweck. Als bekennende Minimalistin ist es schwer zu entscheiden, welche Bücher zu Hause einziehen dürfen und welche nicht. Oder wann sie wieder ausziehen müssen. Deswegen habe ich vor ca. 2 Jahren angefangen, die meisten Bücher lieber online zu hören statt zu lesen. Zum einen ist das besser für mein nicht vorhandenes Bücherregal, oft günstiger als gedruckte Bücher oder Hörbuch-CDs und ich kann immer hören, wonach mir gerade ist. Wenn man so will habe ich meinen kompletten Bücherschrank immer dabei. Wie funktioniert Audible? Eigentlich ist es ganz einfach: Du findest ein Buch auf Amazon und kannst auch dort auswählen, in welchem Format du das Buch haben willst. Neben Taschenbuch, Audio-CD oder Kindle Edition gibt es dabei auch das Format „Hörbuch“ mit dem Audible-Logo daneben. Das wählst du aus und findest das Hörbuch anschließend in deiner Audible-Bibliothek. Diese Bibliothek kannst du benutzen, indem du dir die App aufs Smartphone runterlädst und dich mit deinem …

Bodensofa

Ein Sofa ohne Füße – wohnen auf dem Fußboden :)

Sitzen ist das rauchen unserer Zeit sagt man. Wenn man Kinder beobachtet fällt auf, dass diese sich gar nicht intuitiv auf einen Stuhl setzen. Solange es irgendwie geht, spielen sie auf Decken, auf dem Boden oder draußen auf der Erde. Wir Erwachsenen zwingen sie irgendwann, sich doch zum Essen „ordentlich“ an den Tisch zu setzen. So, wie wir das auch gelernt haben. Na Gott sei Dank sind wir jetzt Erwachsen und können selbst wählen 🙂 Als nun in meiner letzten Wohnung noch eine Ecke frei war, habe ich angefangen zu überlegen wie ich wieder öfter auf dem Boden sitzen könnte. Eine Matratze, dicke, japanische Futons, Tatami-Matten …. es gibt relativ viele Möglichkeiten. Nun sollte es aber nicht allzu teuer werden und recht pflegeleicht bitte (es gibt ja noch das Fellknäuel in meinem Haushalt…). Deswegen kam ich auf eine relativ einfach Lösung und habe Palettenkissen auf den Fußboden gelegt (Bezugsquelle: Palettenkissen Grau). Fertig war das Bodensofa. Was sind die Vorteile an einem Bodensofa aus Palettenkissen? Da Palettenkissen eigentlich für draußen gedacht sind, sind sie relativ widerstandsfähig. …

Vogel auf Ast - Minimalimus

Warum Minimalismus nicht nur was mit Gegenständen zu tun hat

Minimalismus ist gerade total im Trend. Minimalistisches Wohnen kann man mittlerweile selbst im Ikea-Katalog bestaunen. Es ist die neue Art, hip und cool zu sein. Einerseits freut mich das, weil es mir einfach angenehm ist wenn nicht alles vollgestellt ist. Andererseits weckt es in mir die Sorgen, dass der eigentliche Kern der Sache verloren geht. Was der für mich ist möchte ich heute mit euch teilen. Minimalismus und Gegenstände Ich glaube, dass Dinge aus dem eigenen Umfeld zu entfernen – den Bücherschrank auszuräumen, den Kleiderschrank oder diverses ungenutztes Küchenquipment – ein guter Weg ist, zu starten. Es gibt gleich sichtbare Unterschiede und es ist verhältnismäßig einfach. Deswegen ist die Reduktion von Gegenständen eine durchaus wertvoll Art, Minimalismus auszudrücken und ich lebe sie auch. Und dennoch ist es nur eine von vielen. Oft ist ja unser Wohnumfeld auch ein Spiegel dessen, was gerade in unserem Kopf vor sich geht. Julia Engelmann sagt im „schlechtestentestesten Tag“: „Das Chaos in mir und das um mich habe ich allein gemacht“. Wie unser Umfeld aussieht zeig also vor Allem, wie …