Alle Artikel in: Allgemein

Empathie

Wie sich echte Empathie anfühlen kann und was wir stattdessen oft tun

Diese Empathie… sie begleitet mich nun schon eine Weile und wir hatten es nicht immer leicht miteinander. Anfangs wollte es nicht in meinen Kopf, warum ein „Das kenne ich auch!“ denn bitte nicht emphatisch sein soll. Dafür gibt es doch so viel soziale Belohnung. Und mittlerweile musste ich einsehen, dass die meisten Verhaltensweisen, die ich mal mit „sei empathisch“ gelernt habe, so überhaupt nichts mit echter Empathie zu tun haben. Wir haben uns so viele Dinge ausgedacht (also wir Menschen), wie wir das Gefühl des anderen nicht wirklich aushalten müssen, nicht wirklich Raum dafür geben müssen und trotzdem nicht unhöflich erscheinen. Das, was ich bisher darüber glaube verstanden zu haben (und was mit Sicherheit lange nicht vollständig ist) möchte ich heute gerne mit dir teilen. Genauer hingeschaut: Was haben wir eigentlich gelernt? Oft beschweren Menschen sich darüber, dass der andere gar keine Lösung will, sondern sich nur mal ausheulen. Ja, genau. Wertschätzender ausgedrückt: Es ist ein zutiefst menschlicher Wunsch, ganz gesehen und wahrgenommen zu werden von seinem Gegenüber, mit allem was da gerade ist. Damit …

10 Ideen für persönliche und liebevolle Geschenke zum Valentinstag

Ob man sich überhaupt etwas schenken muss zum Valentinstag ist ja jedem selbst überlassen. Und ja, man kann dem Partner auch an jedem anderen Tag im Jahr seine Aufmerksamkeit schenken. Aber tun wir das auch immer? Deswegen finde ich ist der Valentinstag eine schöne Erinnerung daran, wie viel wir eigentlich am anderen haben und wie doof das Leben ohne ihn oder sie wäre. Zeit, diese Dankbarkeit mal wieder zum Ausdruck zu bringen. Und wer total antikonsumistisch unterwegs ist kann ja immer noch selbst basteln 😀 Da ich gerne anderen etwas schenke, mir nur oft in der entscheidenden Situation nicht so viel einfällt habe ich nun mal für euch (und für mich) eine kleine Liste zusammengetragen. Vielleicht ist Inspiration für dich dabei 🙂 Geschenke, die (vor allem) Zeit kosten 1. Fahrradtour mit unbekannten, schönen Orten in deiner Heimatstadt Die Buchreihe „111 Dinge, die man in deiner Stadt gesehen haben muss“ finde ich etwas ganz schönes. Darin sind eher unbekannte Orte, selbst als Urleipzigerin kannte ich einige der Sehenswürdigkeiten nicht, die in der Leipzig-Variante stehen. Dieses Buch …

Die EInladung

„Die Einladung“ von Oriah Mountain Dreamer

Es gibt Zeiten in meinem Leben, da bin ich so mit arbeiten, funktionieren und „alles schaffen“ beschäftigt, dass mir die Essenz dessen, wie ich eigentlich leben und arbeiten will verloren geht. Das Gedicht „Die Einladung“ von Oriah Mountain Dreamer ist eines der Gedichte, die mich dann schnell wieder zu mir, zu meinem Wissen und in ein Gefühl der Ruhe und des Vertrauens bringen. Deswegen wollte ich dieses Gedicht heute einfach mal mit dir teilen – vielleicht inspiriert es dich auch den Weg aus den äußeren Gegebenheiten wieder in dein Inneres zu finden. Die Einladung Es interessiert mich nicht, wovon Du Deinen Lebensunterhalt bestreitest. Ich möchte wissen, wonach Du Dich sehnst und ob Du es wagst, davon zu träumen, Deine Herzenswünsche zu erfüllen. Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist. Ich möchte wissen, ob Du es riskieren wirst, verrückt vor Liebe zu sein, vernarrt in Deine Träume, in das Abenteuer, lebendig zu sein. Es interessiert mich nicht, welche Planeten in welcher Konstellation zu Deinem Mond stehen. Ich möchte wissen, ob Du die Mitte Deines Leids berührt …

Frugalisten

Mit 40 nicht mehr arbeiten – wie Frugalisten das erreichen

Frugalisten sind Menschen, die mit einer Sparquote von teilweise deutlich über 50% ihrer Einnahmen dafür sorgen wollen, möglichst zeitig in quasi selbst finanzierte Frührente zu gehen. Wie das funktioniert und was diese Menschen möglicherweise antreibt – darum soll es heute gehen. Warum machen Menschen das? Frugalisten werden? Die Gründe sind zwar recht vielfältig, aber eines haben alle gemeinsam: 40 Jahre arbeiten, 8 Stunden am Tag und freitags auf allen vieren aus dem Büro kriechen um dann mit einer kleinen Rente abgespeist zu werden kommt für sie nicht in Frage. Soweit sehr verständlich. Letztlich ist Frugalismus für mich die konsequente Umsetzung (bzw. eine Möglichkeit dazu) dessen, was so viele immer wieder sagen: Geld macht nicht glücklich, Arbeitszeit ist Lebenszeit, warte nicht darauf, deine Träume zu verwirklichen. Und wie viele von denen, die das schon verstanden haben, gehen trotzdem Vollzeit arbeiten? Die meisten. Wenn man nicht gerade das Glück hat, mit 18 zufällig die Berufung seines Lebens gefunden zu haben bestehen die folgenden Jahre für viele Menschen aus „aushalten“. Weil sie – verständlicherweise – Angst haben, etwas …

movenyo

Wenn Schulsport so gewesen wäre, dann wäre ich wohl hingegangen – #Erfahrungsbericht movenyo

Seit einem knappen halben Jahr habe ich das Bewegungsstudio „movenyo“ in Hannover für mich entdeckt und es ist Zeit für einen Testbericht. Wobei es nicht nur um movenyo geht sondern darum, welches Potential in freudvoller Bewegung steckt. Ich bin ein bekennender Sportmuffel. In der 11. und 12. Klasse im Gymnasium habe ich mich aufgrund „schweren Asthmas“ (*hust*) vom Sportunterricht befreien lassen – so sehr habe ich es gehasst. Ich war nie gut in irgendeiner Disziplin, meine Lehrerin nur eher optisch eine Frau. Von liebevollem Begleiten keine Spur. Ich hatte Segelohren, die mir hochgradig peinlich waren – im Sportunterricht mussten aber die Haare zusammengebunden werden. Meine Eltern – damals noch unwissend bei diesen Themen – haben auch nicht sonderlich viel Geld in schöne Sportbekleidung gesteckt. „Ist doch nur Sport, dafür geht das T-Shirt doch noch.“ Insbesondere da ich immermal meine Sportsachen im Bus habe liegen lassen und das auch irgendwann ins Geld gegangen wäre. Ich habe aus der kindlichen und jugendlichen Perspektive so beschämende, peinliche und schlimme Erlebnisse durch mein Nicht-Können, mich hässlich fühlen und dergleichen …

Digitales Fahrtenbuch & Co: Wie auch ältere Autos online gehen können

Neue Autos haben oft schon einige „digitale“ Ausstattung an Bord. Doch Fahrtenbuch, Fahrtstatistiken und Tankfüllstände auf dem Smartphone kann man auch mit einem älteren Auto haben. Welche Lösungen es gibt, was die können und kosten will ich euch in dieser Beitragsreihe näher bringen. Die Test-Stecker Es gibt eine Schnittstelle im Auto, aus der Daten rauskommen und die man mit einem kleinen Stecker auslesen kann. Das ist die sogenannte OBDII-Schnittstelle und steht für On-Board-Diagnose. Auf dem Smartphone gibt es dann jeweils eine App, die die Daten darstellt. Jedes Unternehmen, was einen OBDII-Stecker anbietet, macht mit ungefähr den gleichen Daten (km-Stand, Tankfüllstand, GPS-Position und so weiter) unterschiedliche Dinge. Ich habe die folgenden Unternehmen bzw. Stecker-Angebote getestet. Von Fleetize und ryd habe ich freundlicherweise Stecker zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Pace war die Anfrage vergeblich, da habe ich den Stecker selbst kaufen müssen und über die 30-Tage-Geld-zurück das Problem gelöst. Vimcar hatte ich ohnehin schon. Da das digitale Fahrtenbuch den in meinen Augen größten praktischen Nutzen bietet, habe ich das zur „Mindestvoraussetzung“ in meinem Test gemacht. Übersicht …

Wichtig-Liste

Was steht auf deiner „Wichtig“-Liste?

Zugegeben, ich bin ein Freund von to-do Listen (nicht nur eine Liste :D). Genauer gesagt von to-do Zetteln, die meine Wohnungstür vollkleben oder auch mal meinen Schreibtisch wenn viel los ist. Struktur im Abarbeiten von Themen hilft mir – beruflich wie privat – einfach wirklich weiter. To-do Listen sind niemals leer… oder? Das Problem ist: Der Zustand einer leeren to-do Liste ist ungefähr 15 Jahre her. Es ist einfach, sich immer wieder das nächste Thema vorzunehmen, immer wieder was dazwischenzuquetschen. Noch schnell Reifen wechseln, einkaufen, Termin hier und da machen, Steuererklärung, Blogartikel schreiben, noch fix mit dem Hund raus und dann schnell zur nächsten Verabredung. Irgendwas Pseudo-Wichtiges ist immer zu tun. Man könnte fast sagen, ich habe Angst davor bekommen, wie schnell Zeit vergeht – und dass sie überhaupt vergeht! Und nie genug davon da ist. Eigentlich bin ich nur noch am Rennen und ich habe keine Lust mehr darauf. Ich will nicht hinter selbst geschaffenen oder von der Gesellschaft geschaffenen Regeln herlaufen (die Wohnung muss sauber sein wenn die Oma kommt – warum nochmal?!). Insbesondere, …

Gespräche mit Gott

Interview von Laura Seiler mit Neale Donald Walsch auf Deutsch :)

Für meine Mutti. Und alle anderen wunderbaren Menschen, die kein Englisch sprechen. Ich wollte einfach gern sicherstellen, dass jeder dieses wahnsinnig tolle Interview genießen kann 🙂 Ein kurzes Intro zu Laura Seiler und Neale Donald Walsch Laura Malina Seiler ist eine ganz tolle Frau, die den Podcast Happy, holy & confident macht. Das ist mittlerweile der größte Podcast in Deutschland und das obwohl (oder weil?) er sich mit spirituellen Themen befasst. Das macht mich sehr froh, weil es zeigt das wir uns verändern. Neale Donald Walsch ist mittlerweile 74 Jahre alt und hat bereits über 30 Bücher geschrieben. Sein erfolgreichstes und bekanntestes Werk ist wohl die nun 4-teilige Bücherreihe „Gespräche mit Gott“. Hier findest du die englische Originalfassung dieses Interviews. Wenn du das deutsche Interview ausdrucken möchtest, habe ich es hier als PDF für dich: Wer Gott in Wirklichkeit ist und wie du dich mit ihr verbinden kannst Und los geht’s. Wer Gott in Wirklichkeit ist und wie du dich mit ihr verbinden kannst – Interview mit Neale Donald Walsch von Laura Seiler Laura: Also, …

Stapel Waschmaschinen

Das Stapel-Prinzip: wohin mit den übrigen Sachen, wenn man Minimalist wird?

Auf dem Weg in den Minimalismus gibt es viele Stolpersteine. Einer davon kann sein, dass man nicht weiß, wohin mit seinen Sachen. Dafür möchte ich dir heute einige Anregungen geben, wie man mit einem Stapel-System seine Sachen auch wirklich los wird. Wenn ich mir zu Hause einen Schrank oder ein Zimmer (erneut) vornehme, überlege ich vorher schon, welche Art Dinge ich ungefähr aussortieren werde. Je nachdem mache ich dann schon „Kategorien“, wohin die Sachen dann gehen dürfen. Die Dinge werden also gleich in Beutel oder Kisten beziehungsweise auf einen Stapel sortiert, je nach ihrer Bestimmung. Es ist also im Moment der Entscheidung „du darfst gehen“ schon klar, wohin es gehen wird. Das macht die Umsetzung einfacher und mich weniger rückfällig :D. Schritt 1: Dinge kategorisieren in „wertvoll“ und „nicht so wertvoll“ Mittlerweile habe ich so viele Dinge weggeben, dass ich immer weniger Lust habe, viel Energie in den Verkauf zu investieren. Das mache ich nur noch oberhalb der 10€-Grenze. Alles andere wird kostenfrei weggeben. Das kann natürlich jeder selbst entscheiden, wo diese Grenze liegt. Aber …

Als ich mich selbst zu lieben begann

Charlie Chaplin: Als ich mich selbst zu lieben begann

Eines meiner liebsten Gedichte kommt von Charlie Chaplin. Zu seinem 70. Geburtstag hat er das verfasst. Es sind gute Leitplanken, wenn sich unsereins (also unter-70-jährige 😉 ) mal wieder im Alltag oder in Gedanken verloren haben. Deswegen teile ich es heute mir dir. Als ich mich selbst zu lieben begann Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN. Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN. Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“. Als ich mich selbst zu lieben begann, habe …