Autor: Luise

Transparents

Ein neuer, friedlicherer Weg im Eltern sein? – #Erfahrungsbericht Transparents

Im vergangenen Jahr schon haben wir Transparents empfohlen bekommen. Von jemandem der weiß, dass wir ein Kind erwarten und der uns auch ganz gut kennt und meinte, das könnte zu uns passen. Nachdem wir Website und Videos durchforstet hatten war unsere Neugier geweckt. An einem Wochenende im März 2020 haben mein Partner und ich dann das Basisseminar bei Transparents besucht. Naja, online zumindest, dank Corona. Aber wenigstens überhaupt. Wir fanden das Seminar und den Ansatz von Transparents auf eine ganz unaufdringliche Art überzeugend und auch einfach sehr berührend. Daher kommt mein Bedürfnis, darüber zu schreiben. Im Grunde fühlt es sich sehr natürlich an, auf die dort „gezeigte“ Weise mit den eigenen Kindern umzugehen. Mir drängte sich die Frage auf, an welcher Stelle in unserer Geschichte uns diese Verbindung eigentlich verloren gegangen ist. Aber das ist ein anderes Thema. Ich schreibe diesen Artikel auch mit einer großen Demut, weil wir eben bisher nur die Theorie kennen. Und selbst eben noch nicht erfahren haben, wie Alltag mit Kindern wirklich ist. Unser Vor-Realitäts-Idealismus hat aber in meinen Augen …

Vimcar

#Erfahrungsbericht Vimcar Fahrtenbuch

Vimcar ist ein Unternehmen mit Sitz in Berlin, was vor einigen Jahren schon angefangen hat, eine Lösung für digitale Fahrtenbücher zu entwickeln. Im Rahmen meiner Testreihe über digitale Fahrtenbücher habe ich Vimcar auch getestet und möchte heute meine Erkenntnisse mit dir teilen. Da ich Vimcar nun schon seit mittlerweile 3 oder 4 Jahren nutze kann man schon von einem Langzeit-Test sprechen 😀 Allgemeine Informationen, wozu es Fahrtenbücher braucht, welche Fahrzeuge den notwendigen OBD-Stecker haben und dergleichen kannst du im Hauptartikel nachlesen. Dort sind auch alle anderen getesteten Anbieter in einer Übersicht zusammengefasst. Einbau & Installation Der Einbau ist denkbar einfach, mittlerweile weiß ich auch wo die OBD-Schnittstelle an meinem Auto ist. Mit der App, der Originalverpackung und dem OBD-Stecker dauert die Einrichtung nur wenige Minuten. Die Originalverpackung dabeizuhaben ist praktisch, weil ich damals natürlich im Test-Überschwang sofort den Stecker in das Auto gesteckt habe, die App aber im Einrichtungsverlauf die Seriennummer des Steckers wissen möchte. Die steht auf dem Stecker oder eben auf der Verpackung. Als ich mit Vimcar begonnen habe gab es auch noch …

Empathie

Wie sich echte Empathie anfühlen kann und was wir stattdessen oft tun

Diese Empathie… sie begleitet mich nun schon eine Weile und wir hatten es nicht immer leicht miteinander. Anfangs wollte es nicht in meinen Kopf, warum ein „Das kenne ich auch!“ denn bitte nicht emphatisch sein soll. Dafür gibt es doch so viel soziale Belohnung. Und mittlerweile musste ich einsehen, dass die meisten Verhaltensweisen, die ich mal mit „sei empathisch“ gelernt habe, so überhaupt nichts mit echter Empathie zu tun haben. Wir haben uns so viele Dinge ausgedacht (also wir Menschen), wie wir das Gefühl des anderen nicht wirklich aushalten müssen, nicht wirklich Raum dafür geben müssen und trotzdem nicht unhöflich erscheinen. Das, was ich bisher darüber glaube verstanden zu haben (und was mit Sicherheit lange nicht vollständig ist) möchte ich heute gerne mit dir teilen. Genauer hingeschaut: Was haben wir eigentlich gelernt? Oft beschweren Menschen sich darüber, dass der andere gar keine Lösung will, sondern sich nur mal ausheulen. Ja, genau. Wertschätzender ausgedrückt: Es ist ein zutiefst menschlicher Wunsch, ganz gesehen und wahrgenommen zu werden von seinem Gegenüber, mit allem was da gerade ist. Damit …

Schwangerschaft verkünden

Die Licht- und Schattenseiten der 3-Monats-Regel zum Verkünden einer Schwangerschaft

Als ich mir im Spätsommer letzten Jahres immer sicherer war, dass ich schwanger bin, stellte sich ziemlich schnell eine Frage: Wann und wie die Schwangerschaft verkünden? Vor allem bei der Arbeit? Und natürlich wurde mir von vielen Seiten sofort nahegelegt, doch „die 3 Monate zu warten“. Ich fing wie so häufig bei „das macht man so“-Regeln an, darüber nachzudenken. Und habe mich für mich ganz persönlich anders entschieden. In der 7. oder 8. Woche habe ich zumindest innerhalb meines Teams davon erzählt. Und ich glaube, dass das sogar durchaus wichtig sein kann, weswegen das durchaus heikle Thema einen Artikel verdient. Das Problem am „das macht man so“ und der Verkündung nach Ablauf der 3 Monate Das „Verschieben“ der großen Nachricht auf die Zeit ab dem 4. Monat hat ja vor allem einen Grund: Die Angst vor einer Fehlgeburt. Und die Frage, wie es wohl sein muss wenn alle davon wissen. Dazu soll noch gesagt sein, dass die Möglichkeit, selbst zu entscheiden wann man eine Schwangerschaft verkünden möchte ein großer Luxus ist und insbesondere Frauen die …

10 Ideen für persönliche und liebevolle Geschenke zum Valentinstag

Ob man sich überhaupt etwas schenken muss zum Valentinstag ist ja jedem selbst überlassen. Und ja, man kann dem Partner auch an jedem anderen Tag im Jahr seine Aufmerksamkeit schenken. Aber tun wir das auch immer? Deswegen finde ich ist der Valentinstag eine schöne Erinnerung daran, wie viel wir eigentlich am anderen haben und wie doof das Leben ohne ihn oder sie wäre. Zeit, diese Dankbarkeit mal wieder zum Ausdruck zu bringen. Und wer total antikonsumistisch unterwegs ist kann ja immer noch selbst basteln 😀 Da ich gerne anderen etwas schenke, mir nur oft in der entscheidenden Situation nicht so viel einfällt habe ich nun mal für euch (und für mich) eine kleine Liste zusammengetragen. Vielleicht ist Inspiration für dich dabei 🙂 Geschenke, die (vor allem) Zeit kosten 1. Fahrradtour mit unbekannten, schönen Orten in deiner Heimatstadt Die Buchreihe „111 Dinge, die man in deiner Stadt gesehen haben muss“ finde ich etwas ganz schönes. Darin sind eher unbekannte Orte, selbst als Urleipzigerin kannte ich einige der Sehenswürdigkeiten nicht, die in der Leipzig-Variante stehen. Dieses Buch …

Die EInladung

„Die Einladung“ von Oriah Mountain Dreamer

Es gibt Zeiten in meinem Leben, da bin ich so mit arbeiten, funktionieren und „alles schaffen“ beschäftigt, dass mir die Essenz dessen, wie ich eigentlich leben und arbeiten will verloren geht. Das Gedicht „Die Einladung“ von Oriah Mountain Dreamer ist eines der Gedichte, die mich dann schnell wieder zu mir, zu meinem Wissen und in ein Gefühl der Ruhe und des Vertrauens bringen. Deswegen wollte ich dieses Gedicht heute einfach mal mit dir teilen – vielleicht inspiriert es dich auch den Weg aus den äußeren Gegebenheiten wieder in dein Inneres zu finden. Die Einladung Es interessiert mich nicht, wovon Du Deinen Lebensunterhalt bestreitest. Ich möchte wissen, wonach Du Dich sehnst und ob Du es wagst, davon zu träumen, Deine Herzenswünsche zu erfüllen. Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist. Ich möchte wissen, ob Du es riskieren wirst, verrückt vor Liebe zu sein, vernarrt in Deine Träume, in das Abenteuer, lebendig zu sein. Es interessiert mich nicht, welche Planeten in welcher Konstellation zu Deinem Mond stehen. Ich möchte wissen, ob Du die Mitte Deines Leids berührt …

Frugalisten

Mit 40 nicht mehr arbeiten – wie Frugalisten das erreichen

Frugalisten sind Menschen, die mit einer Sparquote von teilweise deutlich über 50% ihrer Einnahmen dafür sorgen wollen, möglichst zeitig in quasi selbst finanzierte Frührente zu gehen. Wie das funktioniert und was diese Menschen möglicherweise antreibt – darum soll es heute gehen. Warum machen Menschen das? Frugalisten werden? Die Gründe sind zwar recht vielfältig, aber eines haben alle gemeinsam: 40 Jahre arbeiten, 8 Stunden am Tag und freitags auf allen vieren aus dem Büro kriechen um dann mit einer kleinen Rente abgespeist zu werden kommt für sie nicht in Frage. Soweit sehr verständlich. Letztlich ist Frugalismus für mich die konsequente Umsetzung (bzw. eine Möglichkeit dazu) dessen, was so viele immer wieder sagen: Geld macht nicht glücklich, Arbeitszeit ist Lebenszeit, warte nicht darauf, deine Träume zu verwirklichen. Und wie viele von denen, die das schon verstanden haben, gehen trotzdem Vollzeit arbeiten? Die meisten. Wenn man nicht gerade das Glück hat, mit 18 zufällig die Berufung seines Lebens gefunden zu haben bestehen die folgenden Jahre für viele Menschen aus „aushalten“. Weil sie – verständlicherweise – Angst haben, etwas …

ubup

Wie Zalando, nur besser (und nachhaltiger) – #Erfahrungsbericht ubup.com

Der Onlineshop ubup.com ist für mich wieder einmal der Beweis dafür, dass Digitalisierung und Nachhaltigkeit untrennbar zusammengehören. Deswegen möchte ich heute mit dir teilen, was ubup.de so besonders macht und wie dieser Onlinesecondhand-Shop für Markenkleidung funktioniert. Aber von vorn. Secondhand – Fehlkäufe, die keiner haben will? Es gibt natürlich gute Secondhand Shops, die mit Liebe geführt werden und eine tolle Auswahl haben. Und dennoch hat Secondhand für mich auch immer noch das Image von abgegrabbelten, alten Sachen die jemand anders für nicht tragbar befunden hat. Meine wenigen Käufe in lokalen Secondhand-Läden haben dementsprechend auch gerne mal mit erneuten Fehlkäufen geendet. Zurückbringen ist nicht. Erfahren, wann die was neues bekommen haben und ob ich das mag auch nicht, außer hingehen. Ich bewundere immer die Menschen, die mega schöne Sachen anhaben und auf die Frage, woher die kommen mit „Secondhand“ antworten. Das habe ich irgendwie bisher nicht hinbekommen. Was ist ubup? Ubup.com* ist ein Onlinehändler für Secondhandkleidung. Hinter der Marke ubup steckt das Unternehmen momox, die ganz ursprünglich mal mit dem An- und Verkauf gebrauchter Bücher begonnen …

Zufriedenheit im Großkonzern

Mein (anstrengender) Weg zur Zufriedenheit im Großkonzern

Seit ich vor dreieinhalb Jahren angefangen habe in einem Großkonzern zu arbeiten, ist viel passiert. Verzweiflung, Fluchtgedanken und im Moment ein sehr ungewohntes Gefühl von Zufriedenheit. Wie es mir ergangen ist und welche Erkenntnisse ich auf meinem Weg hatte möchte ich heute mit dir teilen. Ich glaube, dass es vielen Menschen ähnlich geht und ging und vielleicht kannst du das ein oder andere für dich mitnehmen. Warum bin ich da gelandet? Nach der Uni bin ich erstmal in ein mittelständisches Unternehmen gegangen und durfte dort als Assistenz der Geschäftsführung unter einem recht jungen Geschäftsführer extrem viel lernen. Ein Schritt, den ich jedem Berufseinsteiger empfehlen würde, erstmal in ein kleineres Unternehmen zu gehen. Meine Kollegen waren toll, die Aufgaben spannend, einzig mit dem Standort im etwas dörflichen Siegen hatte ich meine liebe Mühe. Ich war Leipzig gewöhnt und konnte mich nicht so recht an die Kleinstadt gewöhnen. Deswegen habe ich mich nach knapp 2 Jahren auf die Suche nach etwas Neuem gemacht. Aus einem Praktikum bestand noch Kontakt zu meinem heutigen Chef, der zu der Zeit …