Alle Artikel mit dem Schlagwort: #mamasein

Grand California

# Erfahrungsbericht Volkswagen Grand California 600 – unser Wohnmobil während der Elternzeit

Unsere Elternzeitreise mit dem Wohnmobil durch Norwegen und Schweden sowie durch Italien haben wir mit einem Volkswagen Grand California 600 gemacht. Auslieferung des Autos war im Mai 2020. Was wir über die Zeit an Vor- und Nachteilen festgestellt haben wollen wir heute mit euch teilen. Wir versuchen, von vorne nach hinten einmal mit euch „durchzugehen“. Dabei haben wir den Fokus auf den Wohnmobil-Teil gelegt, nicht auf Fahren (welche der vielen möglichen Assistenzsysteme wir haben ist ja wurscht). Auto fährt sich ziemlich gut, fast wie ein PKW, sagt Christian 😀 In diesem Artikel gehen wir auf den Grand California „Ab Werk“ ein mit einigen Optionen, die wir gewählt oder weggelassen haben. Es gibt einen separaten Zubehör-Artikel mit allem, was wir für unsere Reise noch dazugekauft haben. Davon ist einiges spezifisch für den Grand California, vieles aber auch für andere Wohnmobile verwendbar. Wir haben alle unsere (relevanten) Optionen angegeben. Die Preise sind alle die damalige UVP, das kann also neu gepreist sein oder Rabatt darauf geben. Da der Artikel etwas länger geworden ist, gibt es hier eine …

6 Monate mit Baby und Hund im Wohnmobil – unsere Erfahrungen & Tipps

Mittlerweile sind es fünf Monate, die wir mit unserem Sohn Oskar unterwegs sind. Bis wir im Januar „so richtig“ zurück zu Hause sind werden es 6 Monate sein, die wir mit Baby im Wohnmobil verbracht haben. Wie es uns ergangen ist, was sich für uns bewährt hat und welche Gedanken man sich nicht machen braucht findet ihr in diesem Artikel. Wir sind auf eine „Testfahrt“ losgefahren als Oskar 9 Wochen als war. Und wir werden zurück sein, wenn er 8 Monate alt ist. Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist er 6 Monate. Dass wir so zeitig losfahren konnten haben wir mit Sicherheit auch einer sehr schönen Geburt im Geburtshaus zu verdanken, die vollständig ohne Interventionen oder Komplikationen verlief. Wäre das anders geworden, wären wir auch einfach ein paar Wochen oder Monate später losgefahren. Auch mit Hund unterwegs sein hat einige Implikationen. Den Teil findet ihr ganz unten, weil er doch etwas einfacher ist 😀 Wir sind mit einem Grand California 600 unterwegs – mehr zum Auto findet ihr hier. Wir haben versucht, unsere Erfahrungen ein bisschen …

Auf zu den Lofoten! Route & Bilder unserer Elternzeitreise mit dem Wohnmobil

Unsere Route hat sich mehr oder weniger so ergeben, wie es eben passte. Wir hatten mit den Lofoten ein grobes Ziel und eine Richtung. Einen Überblick warum, wieso und weshalb wir losgefahren sind und wie es uns damit ging findet ihr in diesem Artikel 🙂 Wir sind insgesamt von Haustür zu Haustür 8777,7 km gefahren (tatsächlich!) – davon 4.314 km in Norwegen, der Rest war Hinreise durch Dänemark (1024 km) und Rückreise durch Schweden (2.428 km). Der Rest verteilt sich auf kleinere und größere Umwege auf der Rückreise seit der dänischen Grenze. Woher wir so genau wissen, wo wir wieviel gefahren sind? Wir nutzen das digitale Fahrtenbuch von Vimcar. Einen Testbericht dazu gibt es hier. Anreise nach Norwegen Wir sind am 10. Juli losgefahren und haben erst noch ein paar Freunde in Norddeutschland besucht. Wir sind dann über Dänemark gefahren, haben auf einem Bauernhof eine Zwischenübernachtung gemacht und sind dann am nächsten Abend mit der Fähre von Hirtshals nach Kristiansand gefahren. Wir hatten Glück, dass Norwegen die Grenze für Touristen am 15.7. geöffnet hat und wir …

# Elternzeitreise durch Norwegen – Erfahrungsbericht

Wir waren im Sommer und Herbst 2020 in Summe knapp 6 Monate mit dem Wohnmobil und unserem Baby unterwegs. Einen großen Teil unserer Elternzeitreise haben wir in Norwegen und Schweden verbracht, den zweiten Teil unserer Reise haben wir in Italien (dazu wird es einen separaten Bericht geben). Von unseren Erfahrungen möchten wir hier berichten – auch, damit andere (werdende) Eltern besser einschätzen können, ob so eine Elternzeitreise etwas für sie ist und was es gegebenenfalls zu wissen gibt. PS: Für mehr Bilder gibt es den Routen-Artikel. Dort findet ihr gaaaaanz viele weitere Bilder 😀 Wie sind wir darauf gekommen, eine Elternzeitreise mit dem Wohnmobil zu machen? So ganz genau wissen wir das nicht mehr. Wir haben, schon lange bevor wir Eltern geworden sind, gerne Filme wie „Weit“ oder „Expedition Happiness“ angeschaut. Filme, in denen Menschen mit Autos um die Welt fahren – mit Hund, Kind oder beidem. Deswegen war es gar keine große Entscheidung, sondern auch irgendwie ein bisschen klar, dass wir in unserer Elternzeit wegfahren würden. Auch im Freundeskreis haben einige Paare mit dem …

friedliche Geburt

#Erfahrungsbericht zum Onlinekurs „Die friedliche Geburt“ von Kristin Graf

Nun ist Oskars Geburt schon fast ein halbes Jahr her – langsam Zeit also, den Erfahrungsbericht zum Onlinekurs „Die friedliche Geburt“ von Kristin Graf zu schreiben. Auf sie gekommen bin ich durch ihren Podcast. Der heißt ebenfalls „Die friedliche Geburt“, es geht mittlerweile aber um viel mehr Themen rund um Schwangerschaft und Eltern sein. Der Podcast ist in meinen Augen für jede werdende Mama und jeden werdenden Papa uneingeschränkt empfehlenswert. Angefangen habe ich mit Kristins Kurs im 5. Schwangerschaftsmonat – es geht aber auch noch sehr, sehr viel später ohne Probleme. Ich habe den Onlinekurs gemacht und wir waren zusätzlich zu einem Wochenend-Seminar Ende Februar 2020 bei Kristin in Berlin. Angst vor der Geburt? Wenn man heute in einen klassischen Geburtsvorbereitungskurs geht oder älteren Frauen der Generation vor uns zuhört, dann ist Geburt etwas schreckliches, was es einfach irgendwie durchzustehen gilt. Mit Schmerzmedikamenten, vielleicht sogar mit einer PDA und was der modernen Medizin sonst noch einfällt, damit Frau diesen Prozess „erträgt“.Ist diese Meinung über Geburten wahr, weil so viele Menschen daran glauben? Für mich ist …

Transparents

Ein neuer, friedlicherer Weg im Eltern sein? – #Erfahrungsbericht Transparents

Im vergangenen Jahr schon haben wir Transparents empfohlen bekommen. Von jemandem der weiß, dass wir ein Kind erwarten und der uns auch ganz gut kennt und meinte, das könnte zu uns passen. Nachdem wir Website und Videos durchforstet hatten war unsere Neugier geweckt. An einem Wochenende im März 2020 haben mein Partner und ich dann das Basisseminar bei Transparents besucht. Naja, online zumindest, dank Corona. Aber wenigstens überhaupt. Wir fanden das Seminar und den Ansatz von Transparents auf eine ganz unaufdringliche Art überzeugend und auch einfach sehr berührend. Daher kommt mein Bedürfnis, darüber zu schreiben. Im Grunde fühlt es sich sehr natürlich an, auf die dort „gezeigte“ Weise mit den eigenen Kindern umzugehen. Mir drängte sich die Frage auf, an welcher Stelle in unserer Geschichte uns diese Verbindung eigentlich verloren gegangen ist. Aber das ist ein anderes Thema. Ich schreibe diesen Artikel auch mit einer großen Demut, weil wir eben bisher nur die Theorie kennen. Und selbst eben noch nicht erfahren haben, wie Alltag mit Kindern wirklich ist. Unser Vor-Realitäts-Idealismus hat aber in meinen Augen …

Empathie

Wie sich echte Empathie anfühlen kann und was wir stattdessen oft tun

Diese Empathie… sie begleitet mich nun schon eine Weile und wir hatten es nicht immer leicht miteinander. Anfangs wollte es nicht in meinen Kopf, warum ein „Das kenne ich auch!“ denn bitte nicht emphatisch sein soll. Dafür gibt es doch so viel soziale Belohnung. Und mittlerweile musste ich einsehen, dass die meisten Verhaltensweisen, die ich mal mit „sei empathisch“ gelernt habe, so überhaupt nichts mit echter Empathie zu tun haben. Wir haben uns so viele Dinge ausgedacht (also wir Menschen), wie wir das Gefühl des anderen nicht wirklich aushalten müssen, nicht wirklich Raum dafür geben müssen und trotzdem nicht unhöflich erscheinen. Das, was ich bisher darüber glaube verstanden zu haben (und was mit Sicherheit lange nicht vollständig ist) möchte ich heute gerne mit dir teilen. Genauer hingeschaut: Was haben wir eigentlich gelernt? Oft beschweren Menschen sich darüber, dass der andere gar keine Lösung will, sondern sich nur mal ausheulen. Ja, genau. Wertschätzender ausgedrückt: Es ist ein zutiefst menschlicher Wunsch, ganz gesehen und wahrgenommen zu werden von seinem Gegenüber, mit allem was da gerade ist. Damit …

Schwangerschaft verkünden

Die Licht- und Schattenseiten der 3-Monats-Regel zum Verkünden einer Schwangerschaft

Als ich mir im Spätsommer letzten Jahres immer sicherer war, dass ich schwanger bin, stellte sich ziemlich schnell eine Frage: Wann und wie die Schwangerschaft verkünden? Vor allem bei der Arbeit? Und natürlich wurde mir von vielen Seiten sofort nahegelegt, doch „die 3 Monate zu warten“. Ich fing wie so häufig bei „das macht man so“-Regeln an, darüber nachzudenken. Und habe mich für mich ganz persönlich anders entschieden. In der 7. oder 8. Woche habe ich zumindest innerhalb meines Teams davon erzählt. Und ich glaube, dass das sogar durchaus wichtig sein kann, weswegen das durchaus heikle Thema einen Artikel verdient. Das Problem am „das macht man so“ und der Verkündung nach Ablauf der 3 Monate Das „Verschieben“ der großen Nachricht auf die Zeit ab dem 4. Monat hat ja vor allem einen Grund: Die Angst vor einer Fehlgeburt. Und die Frage, wie es wohl sein muss wenn alle davon wissen. Dazu soll noch gesagt sein, dass die Möglichkeit, selbst zu entscheiden wann man eine Schwangerschaft verkünden möchte ein großer Luxus ist und insbesondere Frauen die …